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Nasser Al Attiyah disqualifiziert!

Die sechste Etappe der Dakar von San Rafael nach Mendoza endete mit einem Paukenschlag: der führende der Gesamtwertung wurde disqualifizert.

Rallyesport

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Der BMW X-Raid des Qatari hatte starke Temperaturprobleme. Aus diesem Grund versuchte Al Attiyah, eine Route die ihn etwas abseits von den steilen Dünen führte, zu wählen. Dabei verpasste er einige Kontrollpunkte: Der zweifache Etappensieger: „Ich hatte keine Wahl, der Motor hatte keine Leistung und stellte zwischendurch sogar bei mehr als 120° Wassertemperatur zeitweise ab“ Nach dem Abschneider lief der BMW aber wieder, Al Attiyah kam als erster im Etappenziel an. Doch nach langen Diskussionen nahmen ihn die Kommissare aus der Wertung. Teamchef Sven Quandt hofft zwar noch auf Gnade, aber derzeit sieht es sehr schlecht aus.

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Damit könnten die Race Touaregs gemächlich die zweite Woche in Angriff nehmen, denn der bislang einzig ernsthafte Konkurrent um den Gesamtsieg ist weg vom Fenster. Giniel de Villiers holte sich seinen zweiten Etappensieg in Folge und führt nun mit sieben Minuten vor seinem Markenkollegen Carlos Sainz, der heute Dritter wurde. Dazwischen noch der Touareg von Mark Miller. Pech dagegen für Dieter Depping, der mit technischem Defekt liegen blieb und viel Zeit verlor.

Mitsubishis Speerspitze Stephane Peterhansel konnte zwar nach seinen Problemen gestern die Rallye fortsetzen, liegt aber bereits mehr als eine halbe Stunde hinter de Villiers. Beendet hingegen ist die Dakar für seinen Kollegen Luc Alphand: Der Franzose fuhr sich im tiefen Morast fest. Beim kräfteraubenden Versuch, das Auto wieder frei zu bekommen, kollabierte sein Beifahrer Gilles Picard und musste ins Krankenhaus geflogen werden. Ihm geht es mittlerweile wieder gut, die Rallye ist für das Team aber vorbei.

Eine starke Leistung bot heute Matthias Kahle mit seinem Honda Buggy, der als zehnter ins Ziel kam und die Wertung der Zweirad-getriebenen Fahrzeuge für sich entschied. Morgen überquert der Rallye-Tross die Anden und wird dann am Samstgag nach mehr als 800km am chilenischen Badeort Val Paraiso einen wohlverdienten Ruhetag einlegen.

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