Entwarnung von BMW Motorsport am späten Sonntagabend! René Rast – der das DTM-Rennen am Sonntag in Zandvoort gewann – überstand den Kopf-Crash unverletzt. Untersuchung im Krankenhaus.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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BMW Motorsport gibt am Sonntagabend Entwarnung bezüglich René Rast. Nach seinem Sieg im zweiten DTM-Rennen in Zandvoort wurde der 38-Jährige für eine Untersuchung in eine Klinik nach Haarlem eingeliefert.
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Doch was war passiert? Rund zehn Minuten vor dem Rennstart stieß sich Rast an einem Zaun an der Boxenmauer den Kopf, als er vor dem Rennen nochmals die Toilette aufsuchen wollte. Doch Rast ließ sich davon nicht aufhalten und gewann das Rennen an der Nordseeküste. "Ja, ich habe Kopfschmerzen", so Rast gegenüber ran nach dem Rennen. "Man muss sich ganz stark konzentrieren und alle Gedanken beisammenhalten, den Schmerz ausblenden. Ich habe vor dem Start noch zwei Schmerztabletten reingeschmissen."
Doch während der Siegerehrung wurden die Schmerzen beim BMW-Star stärker: Der 38-jährige sprach von Unwohlsein, Schwindel und sogar Kribbeln in den Fingern. "Es war ein körperlich sehr anstrengendes Rennen. Außerdem kribbeln meine Finger immer noch. Es war also wirklich nicht einfach, aber ja, wir haben es geschafft."
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Nach dem Rennen wurde Rast daraufhin nach Haarlem ins Krankenhaus eingeliefert, damit in einem CT sichergestellt werden konnte, dass der dreimalige DTM-Champion keine Verletzung am Kopf und der Halswirbelsäule erlitten hat. Am späten Sonntagabend kam dabei das grüne Licht aus dem Krankenhaus, der Ostwestfale überstand den Zwischenfall ohne Verletzungen. Somit kann Rast nach Le Mans reisen, wo er in der kommenden Woche am 24h-Rennen teilnehmen wird.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Das Team hat einen großartigen Job gemacht und diesen Sieg verdient. Für mich war es kein einfaches Rennen. Nachdem ich mir vor dem Start den Kopf angestoßen hatte, habe ich im Laufe des Rennens Schmerzen gehabt. Ich freue mich, dass ich mich nach dem Ausfall am Samstag dank des Sieges in der Fahrerwertung weiter nach vorn schieben konnte. Ich bin nun Zweiter und habe noch alle Chancen, meine ‚Mission 4‘ zu erfüllen", so der dreimalige DTM-Meister.
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