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Formel-1-Ende: Robert Kubica hat Bock auf die DTM
In Abu Dhabi bestreitet Robert Kubica an diesem Wochenende sein vorerst letztes Formel-1-Rennen. 2020 könnte es für den Polen in der DTM weitergehen.
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die DTM kann sich offenbar auf einen prominenten Neuzugang freuen. Denn ein Wechsel von Robert Kubica in die Tourenwagenserie wird immer wahrscheinlicher. Der Formel-1-Pilot betont inzwischen immer offensiver, seine Karriere in der DTM fortsetzen zu wollen.
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"Ich suche eine neue Herausforderung, und ich erkenne in der DTM die umkämpfteste Meisterschaft außerhalb der Formel 1. DTM ist jene Serie, in welcher ich am wahrscheinlichsten antrete", sagte er im Rahmen des Formel-1-Saisonfinales in Abu Dhabi. Er wisse, dass dies keine einfache Aufgabe sei, so der Pole: "Das ist eine ganz spezielle Meisterschaft, mit einem sehr hohen fahrerischen Niveau. Das ist für einen Einsteiger gewiss nicht leicht. Ich wäre sehr froh, wenn ich dort fahren könnte. Aber wir müssen noch ein paar Elemente in Einklang bringen." Er wolle noch nicht ins Detail gehen, denn es sei nicht ganz einfach, das alles unter einen Hut zu bringen, erklärte er: "Aber im Grunde sollte alles klar und bald auf die Reihe gebracht sein. Was mein Rennprogramm angeht, so liegt das alleine an mir. Was eine mögliche weitere Rolle in der Formel 1 angeht, so liegt es an meinem Partner Orlen. Sie wollen gerne in der Königsklasse bleiben, und wir schauen derzeit, wie wir das alles am besten in Einklang bringen können, damit alle davon profitieren."
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Orlen, ein börsennotierter, polnischen Mineralölveredler und Tankstellenbetreiber, hatte Kubicas Rückkehr in die Formel 1 mit angeblich zehn Millionen Euro möglich gemacht.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Im Gespräch ist nun eine Rolle als Test- und Simulatorfahrer bei Haas. So könnte Kubica, der 2019 im hoffnungslos unterlegenen Williams sein Comeback in der Königsklasse feierte, in der Formel 1 bleiben.
Und wo wäre ein Platz in der DTM frei? Von Audi gab es eine Absage, BMW wäre eine Möglichkeit. Oder aber das Audi-Kundenteam WRT. Teamchef Vincent Vosse kennt den Polen ganz gut, wie er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com verriet. Daher unterhält er sich hin und wieder mit ihm, auch über WRT und das DTM-Projekt, wie die Saison läuft. Klar ist: Ein Projekt wie das von WRT lebt zu einem Großteil auch von Sponsorengeldern von Fahrern wie Kubica. "Er ist ein leidenschaftlicher Fahrer, einer wie er ist natürlich attraktiv für jedes Team", sagte Vosse. Direkte Verhandlungen wollte er aber nicht bestätigen. "Wir sprechen mit vielen Fahrern. Ich will über die Gespräche aber nicht zu viel verraten und nicht zu sehr in die Tiefe gehen, es ist zu früh, um über die Fahrer für 2020 zu sprechen."
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Die Voraussetzungen bei einem Team wie WRT wären für Kubica allerdings gar nicht schlecht, der Audi RS 5 DTM war 2019 das beste Auto, außerdem wird auch das Team viele Lehren aus der Debütsaison ziehen. DTM-Chef Gerhard Berger ist froh über jeden größeren Namen. Er sagte SPEEDWEEK.com: "Wir sind grundsätzlich für alles offen. Jemand, der aus der Formel 1 kommt, hat vom Können und vom Speed her einiges an Erfahrung. Und als Name ist das für die Plattform auch immer gut."
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