Hans Weber geschockt: Wirbelsäulenverletzung
Vierter Halswirbel angebrochen und Absplitterung in der Deckplatte. Das ist das Ergebnis eines MRT bei Hans Weber. Der Eisspeedway-Pilot war in Heerenveen mehrfach gestürzt.
Hans Weber wollte beim WM-Finale unbedingt seinen fünften Gesamtrang verteidigen und holte in seinem ersten Lauf in Heerenveen am letzten März-Wochenende auch gleich drei Punkte. Im zweiten Lauf kam es zu einer Berührung mit dem Russen Dinar Valeev, wodurch beide in die Streckenbegrenzung fuhren. Weber ging nach dem Sturz trotzdem weiter an den Start, da zu diesem Zeitpunkt niemand von einer Wirbelsäulenverletzung ausging.
Der Schlierseer holte am Samstag sieben Punkte und am Sonntag sechs. Dies reichte letztendlich zur Verteidigung von WM-Rang 5 und somit zum besten Abschneiden eines deutschen Fahrers seit 2003.
"Ich fühlte mich nach dem Rennen sehr schlecht und hatte starke Schmerzen in der Wirbelsäule", berichtete der Pilot des Inn Isar Iceracing Teams. Erst am Montag brachte ein MRT Klarheit: Der vierte Halswirbel ist angebrochen und hat in der Deckplatte eine Absplitterung. Somit heißt es, erst mal sechs Wochen Halskrause tragen, dann wird noch ein MRT gemacht und entschieden, ob weitere Schritte notwendig sind. Wann der "Eishans" wieder in den Motorsport einsteigen kann, ist ungewiss.
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