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Historischer Titel in der Langstrecken-WM: BMW sieht erst den Anfang

BMW feiert mit dem ersten Titel in der Langstrecken-WM einen historischen Erfolg. Motorsportchef Sven Blusch würdigt das Team um Werner Daemen – und kündigt weitere große Ziele an.

Endurance-WM

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Mit dem Triumph beim Bol d’Or schrieb BMW Geschichte. Markus Reiterberger, Michael van der Mark und Steven Odendaal sicherten dem deutschen Hersteller den ersten WM-Titel in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Nach dem bitteren Ausgang der Saison 2025 vollendete das BMW-Werksteam in Le Castellet diesmal seine Mission.

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BMW lieferte beim entscheidenden Wochenende eine nahezu perfekte Vorstellung ab. Bereits im Qualifying sicherte sich die Mannschaft mit der M1000RR die Pole-Position. Im Rennen holte die Startnummer 37 auch bei den Zwischenwertungen die maximale Punktzahl und krönte das Wochenende schließlich mit dem Sieg beim Bol d’Or.

«Ich glaube nicht, dass irgendeiner von uns das alles schon wirklich realisiert hat», erklärte BMW-Motorrad-Motorsportchef Sven Blusch nach dem historischen Erfolg. Nach der Zieldurchfahrt hatte Blusch Tränen in den Augen. «Die gesamte Woche – vom ersten Training bis zur letzten Runde – war eine Demonstration von BMW und davon, wozu die BMW M1000RR in der Lage ist.»

Sven Blusch würdigt Werner Daemen

Für BMW besitzt der Titel auch wegen der schwierigen vergangenen Jahre einen besonderen Stellenwert. Immer wieder hatte die Mannschaft ihr Potenzial gezeigt, doch der ganz große Erfolg war ausgeblieben. 2025 ging der WM-Titel beim Saisonfinale noch auf dramatische Weise verloren.

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«Wir sind unglaublich stolz darauf, BMWs ersten Weltmeistertitel im Langstrecken-Rennsport nach Hause zu bringen – insbesondere nach den sehr schwierigen Jahren, die hinter uns liegen», betonte Blusch.

Besonderen Anteil am Erfolg schreibt der Motorsportchef Teammanager Werner Daemen zu. Der Belgier und seine Mannschaft entwickelten das BMW-Projekt über die vergangenen Jahre kontinuierlich weiter. «Ein besonderer Dank gilt Werner Daemen, der in den vergangenen Jahren einen unglaublichen Job gemacht hat. Ich glaube, durch seine Adern fließt blau-weißes Blut. Einen besseren Markenbotschafter an unserer Seite könnten wir uns kaum vorstellen», lobte Blusch.

Blusch: «Niemand stellt sich selbst in den Vordergrund»

Doch nicht nur die technische Entwicklung der M1000RR und die Arbeit der Mannschaft waren für Blusch entscheidend. Mit Reiterberger, van der Mark und Odendaal verfügte BMW auch über ein Fahrertrio, bei dem die persönlichen Interessen dem gemeinsamen Ziel untergeordnet wurden.

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«Wir haben ein perfektes Team zusammengestellt, das bei jedem Rennen eine extrem starke Leistung gezeigt hat. Auch die Fahrer sind ein würdiges Weltmeister-Trio. Niemand stellt sich selbst in den Vordergrund, jeder ordnet sich den Interessen des Teams unter», stellte der BMW-Motorsportchef heraus.

Genau darin sieht Blusch eine der entscheidenden Stärken der neuen Weltmeister: «Das Herausragende ist, dass sie immer als Team gefahren sind. Dadurch haben wir unseren Gegnern keine Chance gelassen.»

Dritter BMW-WM-Titel in Folge

Der Triumph in der Langstrecken-WM setzt für BMW eine bemerkenswerte Serie fort. Nachdem der Hersteller mit Toprak Razgatlioglu zweimal in Folge den Fahrertitel in der Superbike-WM gefeiert hatte, folgte nun der nächste internationale Titel mit der M1000RR – eine Belohnung für die großen Anstrengungen, die in den Rennsport mit seriennahen Motorrädern gesteckt werden.

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«Nach zwei aufeinanderfolgenden Weltmeistertiteln im Superbike-Bereich ist der Gewinn der Langstrecken-WM ein weiteres Kapitel in der Geschichte von BMW Motorrad Motorsport», erklärte Blusch. «Ich glaube, wir stehen erst am Anfang. Wir wollen weiter Geschichte schreiben und haben jetzt das Fundament dafür gelegt.»

Blusch vergaß dabei auch die zahlreichen Mitarbeiter im Hintergrund nicht: «Es ist sehr wichtig, dem gesamten Team zu danken – allen an der Rennstrecke sowie in München, Berlin, Belgien und England.»

Für BMW endet die Saison damit mit einem historischen Meilenstein. Blusch fasste die Bedeutung entsprechend zusammen: «Wir sind wieder Weltmeister – zum dritten Mal in Folge. Darauf können wir sehr stolz sein.»

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