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Bol d’Or (16h): BMW kontrolliert die Nacht – Motorschaden bei Bolliger!

Beim Saisonfinale der Langstrecken-WM (EWC) bleibt es spannend: BMW machte auch bei der zweiten Zwischenmarke Punkte auf YART gut und liegt nur noch acht Zähler zurück. Bolliger schied vorzeitig aus.

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An der ersten Zwischenmarke nach acht Stunden kontrollierte BMW das Rennen. F.C.C. TSR war zu diesem Zeitpunkt bereits einmal häufiger an der Box gewesen und hatte dadurch den Kontakt zur führenden Nummer 37 verloren. Kurz nach dem ersten Renndrittel büßte die zweitplatzierte Honda zusätzlich Zeit ein, wodurch SERT plötzlich aufschloss. Gregg Black setzte auf der Suzuki Corentin Perolari unter Druck.

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Im weiteren Verlauf der Nacht behauptete das BMW-Werksteam souverän die Führung. Dahinter lieferten sich F.C.C. TSR und SERT weiterhin einen engen Kampf um Position 2. YART lag auf Rang 4 bereits eine weitere Runde zurück, hatte sich nach hinten aber ein beruhigendes Polster erarbeitet.

Motorschaden an der Kawasaki: Bolliger scheidet aus

Bis zur Rennhälfte verlief das Bol d’Or für das Team Bolliger Switzerland nahezu perfekt. Alex Toledo, Xavier Artigas und Kylian Nestola hatten sich bis in die Top-8 vorgearbeitet, ehe ein technischer Defekt die starke Vorstellung abrupt beendete. Ein Pleuellagerschaden zwang die Mannschaft von Kevin Bolliger nach gut zwölf Stunden zur Aufgabe.

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Auch die WM-Leader der Stockwertung kämpften mit technischen Problemen. Bei der BMW M1000RR von Champion-MRP by MRP (Kovacs, Bühn, Cresson) überhitzte der Motor. Eine umfangreiche Reparatur von mehr als einer Stunde war die Folge und warf das Team weit zurück. Wojcik Racing (Torres, Pawelec, Molik) hielt sich dagegen als bestplatziertes Stockteam in den Top-10 und befand sich damit auf Kurs, die Meisterschaft noch zu drehen.

F.C.C. TSR verliert in der Nacht den Anschluss an BMW Endurance

Die Honda Fireblade von F.C.C. TSR hatte im ersten Renndrittel das Tempo der führenden Werks-BMW mitgehen können und sich äußerst angriffslustig präsentiert. In der Nacht vergrößerte sich der Abstand jedoch. John McPhee berichtete, dass die Honda mit fortschreitender Renndauer zunehmend anstrengender zu fahren sei.

Auch Kawasaki Webike blieb nicht von Problemen verschont. Arbeiten am Motorrad kosteten wertvolle Zeit. Roman Ramos, Christian Gamarino und Gregory Leblanc verloren dadurch Position 5 an Marc VDS mit Randy de Puniet, Florian Marino und Bo Bendsneyder.

ERC Endurance mit starker Aufholjagd

ERC Endurance arbeitete sich unterdessen zurück in die Top-10. Nach mehreren Problemen im ersten Renndrittel fand die deutsche BMW-Mannschaft mit Marcel Schrötter, Loris Baz und Jan-Ole Jähnig in der Nacht ihren Rhythmus. Zur Rennhälfte lag die Nummer 6 auf Position 8, hatte allerdings bereits 16 Runden Rückstand.

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Bei der zweiten Zwischenwertung nach 16 Stunden kassierte BMW erneut die maximalen zehn Punkte. YART lag zu diesem Zeitpunkt auf Position 4 und erhielt dafür sieben Zähler. Damit schrumpfte der WM-Vorsprung der Titelverteidiger auf nur noch acht Punkte. Die Ausgangslage war damit klar: Sollte sich an der Reihenfolge bis zum Zieleinlauf nichts Entscheidendes mehr ändern, würde BMW erstmals den Titel in der Langstrecken-WM gewinnen.

Der Zwischenstand nach 16 Stunden Fahrzeit:

Folgt in Kürze.

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