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Historischer Triumph beim Bol d’Or: BMW ist erstmals EWC-Weltmeister!
Nach Jahren voller Erfolge und Rückschläge mit BMW ist Markus Reiterberger am Ziel. Der EWC-WM-Titel sorgt beim Bayern für große Emotionen – und lässt das Drama von 2025 vergessen.
Für Markus Reiterberger war der Gewinn der Langstrecken-Weltmeisterschaft mehr als nur ein weiterer großer Erfolg. Der Bayer verbindet einen beträchtlichen Teil seiner Karriere mit BMW. Beim
«Ja, endlich haben wir es geschafft», waren die ersten Worte des sichtlich erleichterten Reiterberger. Die Erinnerung an das dramatische Saisonfinale 2025 war in den letzten Stunden des Bol d’Or noch präsent. «Im vergangenen Jahr hatten wir ein bisschen Pech. Deshalb hatte ich im letzten Stint auch etwas Angst. Aber jetzt haben wir es endlich geschafft.»
Entsprechend emotional fiel die erste Reaktion des Deutschen aus. «Ich freue mich so sehr für meine Teamkollegen. Sie waren unglaublich stark, genau wie das gesamte Team. Ich weiß gar nicht, wie lange ich inzwischen mit BMW in dieser Kategorie fahre. Ich kann kaum beschreiben, wie wir uns jetzt fühlen. Ich bin allen unglaublich dankbar. Jetzt wird gefeiert!»
Auch Michael van der Mark hob hervor, welchen Schritt BMW und die Mannschaft von Teamchef Werner Daemen in dieser Saison gemacht haben. «Werner, das Team und auch BMW haben noch einmal nachgelegt. Sie waren schon gut, aber dieses Jahr haben sie das Ganze auf ein neues Level gehoben», erklärte der Niederländer.
Dabei begann die Saison alles andere als nach Plan. «Le Mans war Pech. Danach haben wir in Spa gewonnen und standen in Suzuka auf dem Podium – das war etwas Besonderes», blickte van der Mark zurück. Vor dem Finale war die Aufgabe für BMW dennoch klar: Nur ein nahezu perfektes Wochenende würde die Chance auf den Titel offenhalten.
Genau das gelang. «Wir mussten gewinnen, die Pole-Position holen und alles erledigen, was wir erledigen mussten. Und genau das haben wir getan», freute sich van der Mark. Gleichzeitig räumte er ein, dass im Langstrecken-Sport auch das nötige Glück dazugehört: «Manchmal braucht man ein bisschen davon. Dieses Jahr war das Glück zum Glück auf der Seite von BMW, Werner und dem Team.»
Steven Odendaal erinnerte ebenfalls an die bittere Niederlage des Vorjahres. «Wir versuchen schon sehr lange, diese Meisterschaft zu gewinnen. Nach dem vergangenen Jahr und der Art und Weise, wie wir den Titel verloren haben, war die Enttäuschung riesig», erklärte der Südafrikaner.
Umso größer war die Genugtuung zwölf Monate später. «Dass wir den Titel dieses Jahr aus eigener Kraft gewonnen haben, macht mich unglaublich glücklich. Wir haben drei starke Fahrer, ein fantastisches Team und Werner und die Jungs bei BMW haben einen unglaublichen Job gemacht. Das Motorrad ist wirklich großartig.»
Für Reiterberger schloss sich damit beim Bol d’Or ein besonderer Kreis. Nach vielen gemeinsamen Jahren, Erfolgen und Rückschlägen mit BMW erreichte er mit dem Gewinn der Langstrecken-Weltmeisterschaft eines der größten Ziele dieser langen Zusammenarbeit. Ausgerechnet ein Jahr nach dem bitteren Finale von 2025 durfte der Bayer diesmal als Weltmeister feiern.
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