WM-Leader Kimi Antonelli vor Baku-GP: «Ich war schon immer ein Träumer»
Der Italiener Kimi Antonelli (19) war zu Gast bei der «Sport in Fiera», einem multi-disziplinären Sportfestival in San Marino. Dabei sprach der Mercedes-Pilot über seine nächsten Ziele.
Die «Sport in Fiera» wird seit 28 Jahren ausgetragen, als dreitägige Grossveranstaltung im Sportzentrum von Serravalle (San Marino). Ihr Sinn und Zweck besteht darin, der Öffentlichkeit verschiedene Sportverbände des Langes vorzustellen und Menschen jeden Alsters für Bewegung zu begeistern.
Im Rahmen dieses multi-disziplinären Sportfestivals wurde dieses Mal Formel-1-WM-Leader Kimi Antonelli eingeladen. Der 19-jährige Italiener wurde als Gastredner vor Medien-Studenten eingeladen und sprach über die diesjährige Weltmeisterschaft, über Ziele und Träume.
«Ich war immer ein Träumer», sagt der Bologneser, «schon als Kind. Und ich bin es heute noch. Mein gegenwärtiger Traum besteht darin, Formel-1-Weltmeister zu werden und danach, einer der grössten Champions.»
«Sport war immer Teil meines Lebens, seit ich laufen kann. Ich bin davon überzeugt, dass mich Sport generell zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin.»
«Sport lässt dich sehr schnell Grundwerte des Lebens lernen, wie etwa Respekt gegenüber den Menschen, mit welchen du arbeitest, aber auch gegenüber deinen sportlichen Rivalen.»
In seiner Rede hat der achtfache GP-Sieger auch unterstrichen, wie wichtig die Rolle der Familie in seinem Leben ist. «Ohne meine Familie hätte ich das alles nie geschafft.»
Antonelli über Gastgeber San Marino: «Hier fühle ich mich wohl, San Marino ist ruhig und hübsch.»
Etwas weniger ruhig war es vor nicht allzu langer Zeit in Monza. Antonelli weiter: «Der Sieg beim Grossen Preis von Italien war mein emotionalster GP-Triumph von allen. Das Gefühl dort oben auf dem Siegerpodest war einfach unvergleichlich. Es ging nicht nur darum, dass es sich um mein Heimrennen handelt, es lag auch daran, dass ich von so weit hinten losfahren musste. Diesen Tag werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen.»
Aber zunächst mal steht der Grosse Preis von Aserbaidschan an, auf dem Strassenkurs von Baku: «Ich mag diese Strecke, das wird für alle ein hartes Stück Arbeit aber ich glaube, dass wir dort gut abschneiden können.»
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