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Bol d’Or (8h): BMW macht die WM spannend – YART mit Boxenstopp-Fauxpas!

Die Werks-BMW mit der Nummer 37 dreht souverän ihre Runden und holte bei der Marke von 8 Stunden die volle Punktzahl. YART erlebte nach einem Stopp eine Schrecksekunde und verlor drei Punkte auf BMW.

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Nach der Fünf-Stunden-Marke brach die Dunkelheit über den Circuit Paul Ricard herein. BMW profitierte weiterhin von der hohen Effizienz der M1000RR, doch F.C.C. TSR hielt mit hohem Tempo dagegen und behauptete nach dem sechsten Boxenstopp knapp die Führung.

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AutoRace Ube hatte durch den Sturz von Sylvain Guintoli und die anschließende Reparaturpause bereits viel Zeit verloren. Wenig später folgte der nächste Rückschlag: Naomichi Uramoto musste die M1000RR am Streckenrand abstellen, aus dem Auspuff schlugen Flammen. Für die von Startplatz 2 ins Rennen gegangene BMW-Satellitenmannschaft deutete sich damit das vorzeitige Aus an.

SERT macht Druck, aber YART leistet Widerstand

Neben dem engen Kampf um die Führung entwickelte sich dahinter ein weiteres spannendes Duell. SERT-Pilot Gregg Black holte kontinuierlich auf Marvin Fritz auf der YART-R1 auf. Mit Blick auf die Punktevergabe bei der Acht-Stunden-Zwischenwertung hatte dieser Zweikampf besondere Bedeutung: Titelverteidiger YART war mit lediglich 14 Punkten Vorsprung auf das BMW-Werksteam ins Saisonfinale gegangen.

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Black und Fritz lieferten sich über mehrere Runden einen direkten Schlagabtausch. Nach 5:39 Stunden schien sich der SERT-Pilot zunächst durchgesetzt zu haben, doch Fritz gab sich nicht geschlagen und konterte wenig später. Erst ein Boxenstopp der Yamaha mit der Nummer 1 beendete das Duell vorerst.

Enttäuschte Gesichter bei AutoRace Ube

Nach sechs Stunden war das Bol d’Or für AutoRace Ube offiziell beendet. Naomichi Uramoto bedauerte den Ausfall besonders, weil sein Team vom reinen Tempo auf Augenhöhe mit dem BMW-Werksteam unterwegs war und ein Podestplatz einen starken Saisonabschluss bedeutet hätte. Als Ursache für das vorzeitige Aus bestätigte der Japaner einen Motorschaden.

Probleme gab es auch für das zweite starke BMW-Kundenteam. ERC Endurance musste nach einem Sturz erneut an der Box am Motorrad arbeiten. Die Mannschaft von Marcel Schrötter, Loris Baz und Jan-Ole Jähnig wurde dadurch ein weiteres Mal weit zurückgeworfen. Als Baz auf die Strecke zurückkehrte, lag ERC nur noch auf Position 19 und hatte bereits zehn Runden Rückstand.

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Kurz vor der Marke von sechseinhalb Stunden war es schließlich so weit: Das BMW-Werksteam hatte gegenüber F.C.C. TSR einen kompletten Boxenstopp eingespart. Dadurch wuchs der Vorsprung der Nummer 37 auf der Strecke auf gut eine Minute an.

Schrecksekunde für YART: Hanika fuhr mit Hinterradständer los

Nach 6:38 Stunden unterlief YART ein ungewöhnlicher Fehler beim Boxenstopp. Karel Hanika fuhr los, obwohl der hintere Montageständer noch eingehakt war. Der Tscheche bemerkte das Missgeschick schnell und hielt in der Boxengasse an, um den Ständer zu entfernen. Der Zwischenfall kostete die Weltmeister-Mannschaft einige Sekunden.

YART-Crewchief Max Neukirchner erklärte anschließend mit einem Lächeln, dass Hanika nach dem Stopp etwas zu schnell auf das Motorrad gestiegen sei und die Mechaniker deshalb nicht genügend Zeit hatten, den Hinterradständer zu entfernen. Im direkten Duell mit SERT um Position 3 verlor YART zunehmend den Anschluss. Nach dem achten Boxenstopp lag die Suzuki mit der Nummer 12 bereits gut 40 Sekunden vor der Yamaha mit der Nummer 1.

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BMW Endurance bisher ohne Probleme

Beim führenden BMW-Werksteam lief dagegen weiterhin alles wie ein Uhrwerk. Die Fahrer lobten das Fahrverhalten der M1000RR, alles lief nach Plan. Nach sieben Stunden hatte die Nummer 37 einen Boxenstopp weniger absolviert als die übrigen Spitzenteams. Der Vorsprung auf F.C.C. TSR war dadurch auf 1:20 Minuten angewachsen.

Die wichtige Marke von acht Stunden rückte näher. Für das führende Team standen zehn WM-Punkte in Aussicht. BMW kassierte die Maximalpunktzahl und machte weitere Punkte auf die WM-Leader gut: YART lag nach einem Drittel der Renndistanz nur auf Position 4 und erhielt sieben Punkte. Damit schrumpfte der Vorsprung auf nur noch elf Punkte.

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Der Zwischenstand nach 8 Stunden Fahrzeit:

Folgt in Kürze.

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