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Bol d’Or (5h): Defekt verursacht Guintoli-Sturz – Honda attackiert BMW!

BMW kämpft beim Bol d’Or mit F.C.C. TSR um die Führung und liegt weiterhin vor WM-Rivale YART. Das von Startplatz 2 gestartete BMW-Satellitenteam AutoRace Ube wurde durch einen Sturz zurückgeworfen.

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Nach drei Stunden Fahrzeit lagen die Werks-BMW und die Honda von F.C.C. TSR weiterhin in Schlagdistanz. Während Michael van der Mark dank der Effizienz seiner BMW länger auf der Strecke bleiben konnte, musste Alan Techer mit seiner Honda einige Runden früher zum Auftanken an die Box. Corentin Perolari übernahm die Fireblade und fuhr auf Anhieb Rundenzeiten auf dem Niveau der führenden BMW.

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YART hatte sich auf Position 3 festgesetzt und verfügte sowohl nach vorn als auch nach hinten über ein Polster. Dahinter folgten AutoRace Ube und SERT.

BMW-Satellitenteam wird nach Sturz durchgereicht

Einen großen Rückschlag erlebte nach dreieinhalb Stunden das von Startplatz 2 ins Rennen gegangene AutoRace-Ube-Team. Sylvain Guintoli stürzte mit der BMW, die anschließend von den Streckenposten hinter die Streckenbegrenzung gebracht werden musste.

Beim Sturz wurde unter anderem die Hinterradfelge beschädigt. Die M1000RR konnte nicht aus eigener Kraft weiterfahren und musste mit einem Service-Fahrzeug zurück an die Box transportiert werden. AutoRace Ube fiel dadurch aus den Top-10.

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Guintoli erklärte anschließend, dass ein Defekt den Sturz ausgelöst hatte. Nähere Details konnte der routinierte Franzose zunächst nicht nennen, berichtete aber, dass ihn das Problem völlig überrascht habe. Die BMW wurde beim Unfall stark beschädigt und musste anschließend über einen längeren Zeitraum in der Box repariert werden.

F.C.C. TSR weiterhin sehr aggressiv, doch die Honda ist durstig

Nach dem vierten Boxenstopp der führenden BMW rückten die Nummer 37 und die Honda mit der Nummer 5 auf der Strecke wieder enger zusammen. Steven Odendaal lag nur wenige Sekunden vor Corentin Perolari.

Während es für BMW um den WM-Titel ging, hatte F.C.C. TSR nach einer von Rückschlägen geprägten Saison im Titelkampf nichts mehr zu verlieren. Für BMW hatte die starke Vorstellung der Honda durchaus einen positiven Nebeneffekt: Solange F.C.C. TSR vor YART lag, nahm das Honda-Team den WM-Leadern wichtige Punkte im Titelkampf weg.

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Nach 3:40 Stunden hatte Perolari den Rückstand auf Odendaal nahezu vollständig aufgeholt. In Runde 115 übernahm F.C.C. TSR erneut die Führung. Auf der Mistral-Geraden zog der Franzose an der Werks-BMW vorbei, konnte sich anschließend aber nicht absetzen. Zu diesem Zeitpunkt lag YART auf Position 3 bereits knapp eine Minute hinter der Spitze. Weitere 20 Sekunden dahinter folgte die Suzuki von SERT.

Kenny Foray kehrte mit der reparierten BMW von AutoRace Ube auf die Strecke zurück, steuerte aber bereits nach wenigen Runden erneut die Box an. Die Crew schob die M1000RR zurück in die Garage, um die Reparaturarbeiten fortzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte AutoRace Ube bereits 25 Runden Rückstand und lag nur noch auf Position 49.

BMW überzeugt weiterhin mit Effizienz und Speed

Nachdem alle Topteams ihren fünften Stopp absolviert hatten, lagen die Werks-BMW und die F.C.C.-TSR-Honda auf der Strecke wieder unmittelbar beieinander. Markus Reiterberger führte knapp vor John McPhee. Zu Beginn der 142. Runde bremste sich der Schotte in Kurve 1 am BMW-Piloten vorbei und brachte F.C.C. TSR erneut an die Spitze.

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McPhee behauptete sich aber nicht lange in Führung. Nach 4:38 Stunden kam die Honda nach einem vergleichsweise kurzen Stint erneut an die Box. F.C.C. TSR klärte anschließend auf, dass beim vorherigen Tankstopp ein Fehler unterlaufen war und zu wenig Kraftstoff in den Tank geflossen war.

Unabhängig davon machte sich der höhere Kraftstoffverbrauch der Honda zunehmend bemerkbar. Der enge Zweikampf an der Spitze dürfte sich dadurch im weiteren Rennverlauf entzerren. Bei unverändertem Rhythmus würde BMW noch vor der wichtigen Acht-Stunden-Marke einen Boxenstopp einsparen.

Der Zwischenstand nach 5 Stunden Fahrzeit:

  1. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, 155 Runden

  2. F.C.C. TSR (Techer, Perolari, McPhee), Honda CBR1000RR-R, +1:02,757 min

  3. SERT (Black, Masson, Linfoot), Suzuki GSX-R1000R, +1 Runde

  4. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +1 Runde

  5. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR, +1 Runde

  6. Marc VDS (De Puniet, Marino, Bendsneyder), Yamaha R1, +2 Runden

  7. Champion Hert MRP (Kovacs, Bühn, Cresson), BMW M1000RR, +3 Runden

  8. Bolliger Switzerland (Toledo, Artigas, Nestola), Kawasaki ZX-10R, +4 Runden

  9. Maxxess by BMRT3D (Sanchis, Tamburini, De La Vega), Kawasaki ZX-10R, +4 Runden

  10. Dafy Kaedear (Manfredi, Poncet, Ishizuka), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden

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