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Langbahn Roden: Niederlande nach Ausfall von Chris Harris Team-Weltmeister

In den Vorläufen dominierten die Briten das Langbahn-Team-WM-Finale in Roden. Doch als es im Endlauf um Gold ging, kostete sie ein Ausfall den Titel und die Hausherren heimsten den großen Pokal ein.

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In den ersten vier Durchgängen lief es für die Briten bei der Langbahn-Team-Weltmeisterschaft wie am Schnürchen. Gegen Finnland, Frankreich, Dänemark und Norwegen holte das Quartett von der Insel vier 12:3-Siege und gab erst im Duell mit den Niederländern zum ersten Mal Punkte ab. Die Niederländer bezwangen mit Dave Meijerink auf dem ersten Platz und William Kruit auf Rang 3 die Briten mit 8:7 und setzten damit vor den letzten Durchgängen ein Zeichen. Während die Briten ihre Läufe dominiert hatten, gestaltete auch das niederländische Quartett alle seine Läufe siegreich, wenngleich nicht immer auf den Plätzen 1–3.

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Nach Abschluss der 21 Vorläufe standen mit Großbritannien und den Niederlanden auf der Sandbahn in Roden die mit Abstand besten Teams im Finale um die Goldmedaille, während die Franzosen, bei denen Jordan Dubernard und Mathias Tresarrieu fehlten, sich als drittbeste Mannschaft nach den Vorläufen WM-Bronze sicherten. Im Endlauf, in dem die Vorlaufpunkte keine Bedeutung mehr hatten, entwickelte sich ein packender Zweikampf an der Spitze, beim dem sich Chris Harris und Dave Meijerink ein sehenswertes Duell lieferten. Harris hatte den Niederländer in der Startkurve nach außen gedrängt und dann die Führung übernommen, doch Meijerink hielt weiter Anschluss an Harris, der ausgangs der Zielkurve plötzlich langsamer wurde und ausrollte. Somit sicherten die Gastgeber mit dem Sieg von Meijerink vor Zach Wajtknecht und James Shanes Gold vor den Briten, die zum zweiten Mal an diesem Tag mit 8:7 gegen die Niederländer unterlagen.

Lukas Fienhage allein war nicht genug

Das deutsche Team, bei dem Erik Riss und Martin Smolinski nicht zur Verfügung standen und Daniel Spiller verletzt passen musste, hatte mit Lukas Fienhage den Topscorer in seinen Reihen. Der 27-Jährige fuhr ein starkes Rennen und gab erst im letzten Durchgang im Duell gegen die Briten einen Punkt an Wajtknecht ab. Da jedoch von seinen Teamkollegen insgesamt nur elf Punkte beigesteuert werden konnten, verpasste Deutschland eine WM-Medaille. Pech hatte die Truppe, als Dominik Werkstetter disqualifiziert wurde und das Motorrad von Timo Wachs am Start streikte und so in den Duellen gegen Norwegen und Finnland Punkte liegen blieben.

Ergebnisse Langbahn-Team-WM Roden/NL:

Stand nach den Vorläufen:

1. Großbritannien, 65 Punkte: Chris Harris 21, Zach Wajtknecht 27, James Shanes 8, Jake Mulford 9

2. Niederlande, 59 Punkte: Mika Meijer 8, Romano Hummel 13, Dave Meijerink 28, William Kruit 10

3. Frankreich, 45 Punkte: Noah Urda 10, Tino Bouin 18, Anthony Chauffour 17

4. Dänemark, 43 Punkte: Kenneth Kruse Hansen 14, Patrick Kruse 18, Jacob Bukhave 11

5. Deutschland, 40 Punkte: Lukas Fienhage 29, Timo Wachs 9, Dominik Werkstetter 1, Fabian Wachs 1

6. Finnland, 37 Punkte: Tero Aarnio 6, Jesse Mustonen 20, Ossi Rantala 11

7. Norwegen, 25 Punkte: Glenn Moi 16, Truls Kamhaug 5, Robert James Langeland 2, Magnus Klipper 2

Finale um Platz 1: Niederlande vs. Großbritannien 8:7:

1. Dave Meijerink, 2. Zach Wajtknecht, 3. James Shanes, 4. Romano Hummel, 5. Mika Meijer, 6. Chris Harris A


Endergebnis:

1. Niederlande

2. Großbritannien

3. Frankreich

4. Dänemark

5. Deutschland

6. Finnland

7. Norwegen

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