Für 2027 im Hypercar: Ford vervollständigt Fahrerkader für FIA WEC
Mit Matt Campbell, Nick Yelloly und Tom Blomqvist hat Ford drei Hypercar-Spezialisten und gleichzeitig Hochkaräter verpflichtet. Erste Tests des noch namenlosen Hypercars stehen im August 2026 an.
In der FIA WEC mangelt es derzeit nicht an Herstellern. 2026 sind acht Marken in der großen Hypercar-Klasse aktiv. 2027 kommen noch McLaren und Ford hinzu. Die Amerikaner haben den Tag vor dem anstehenden Saisonhighlight in Le Mans genutzt, um ihren Fahrerkader zu präsentieren. Bereits seit geraumer Zeit standen der ehemalige Formel-1-Pilot Logan Sargeant, der Deutsche Mike Rockenfeller und Sebastian Priaulx als Ford-Fahrer fest. Nun kommen noch Matt Campbell, Nick Yelloly und Tom Blomqvist hinzu.
Alle Drei haben schon ordentlich Erfahrung im Hypercar gesammelt: Campbell bei Porsche, Yelloly bei BMW und Acura sowie Blomqvist ebenfalls bei Acura und auch bei Cadillac. «Bei Ford Racing liegt uns der Wettbewerb im Blut - und als Amerikas Rennteam ist es nur folgerichtig, dass wir die Fahne selbst hochhalten», so Mark Rushbrook (Global Director von Ford Racing). «Mit Matt, Nick und Tom neben Logan, Rocky und Seb haben wir nun eine Fahrerbesetzung, die Rennen gewinnen kann. Wir kehren nicht nur nach Le Mans zurück, um teilzunehmen – wir kehren zurück, um den Gesamtsieg zu erringen - und dieses komplette Team bietet uns die perfekte Grundlage, um dieses Ziel zu erreichen.»
Wer mit wem als Fahrer-Trio zusammengestellt wird, steht noch nicht fest. Ford hat zudem auch noch nicht den Namen des Hypercars verraten. Klar ist hingegen, dass im August 2026 die ersten Testfahrten (irgendwo in Europa) stattfinden werden. Beim Chassis arbeitet Ford mit Oreca aus Frankreich zusammen. Für den Vortrieb sorgt ein 5.4L-V8-Saugmotor.
«Die Entwicklungsphase unseres 5,4-Liter-V8-Motors zeigt bereits vielversprechende Ergebnisse auf dem Prüfstand in Dearborn, wo wir seine Leistungs- und Haltbarkeitsgrenzen ausgelotet haben», erklärt Dan Sayers (Ford Racing WEC Hypercar Program Manager). «Dass Matt, Nick und Tom von Anfang an dabei sind, ist ein enormer Vorteil. Ihr gemeinsames Feedback im Simulator und während unserer anstehenden Testphasen in ganz Europa wird entscheidend sein, wenn wir den Übergang von der virtuellen Welt auf die Rennstrecke meistern. Sie alle haben bereits bewiesen, dass sie Leistung aus brandneuen Plattformen herausholen und das präzise technische Feedback liefern können.»
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