Nyck de Vries (Toyota): «Imola nicht richtungsweisend»
Der Niederländer Nyck de Vries fährt auch in der Saison 2026 der Sportwagen-WM (FIA WEC) einen Toyota TR010 Hybrid zusammen mit Mike Conway und Kamui Kobayashi. Das erwartet er vom Auftakt in Imola.
Dass der Auftakt auf dem Circuito Enzo e Dino Ferrari in Imola schon die Kräfteverhältnisse in dieser WEC-Saison aufdecken wird, glaubt Nyck de Vries nicht. Der 31-jährige Niederländer sagt vor dem Sechsstundenrennen (Start Sonntag, 13 Uhr MESZ): «Ich mag es sehr, hier in Imola zu fahren. Aber eine Old School Strecke ist für die Saison weniger aussagekräftig als die Pisten mit langen Geraden und mehr Platz zum Überholen.»
Und er ergänzt: «Hier muss man auf den Curbs aufpassen, und wenn du in den Schotter rutscht, bist du schnell in den Leitplanken. Ich denke, dass wir im Nassen und bei wechselnden Bedingungen ziemlich stark sein werden, aber für ein trockenes Rennen müssen wir noch arbeiten. Da gibt es noch einiges zu optimieren.» De Vries bestätigt die Meinung vieler, dass Ferrari stark aussieht, aber: «Es kann am Sonntag gegen Rennende etwas Regen geben, und dann wird es sicher spannend.»
Die Kölner Mannschaft hat die Vorbereitung nach der Verschiebung von Katar und dem damit verbundenen verspäteten Saisonstart nicht geändert: «W/ir haben viel Zeit im Simulator verbracht, hatten aber keinen zusätzlichen Test.»
Ausgelastet ist de Vries jedenfalls wie viele Kollegen mit dem Doppelprogramm WEC/Formel E (Mahindra). Und er ist auch in die Formel 1 involviert, als Simulatorfahrer für McLaren. «Klar ist die Formel 1 noch immer die Topklasse, in der jeder Fahrer sein Ziel sieht, aber ich bin glücklich mit dem Programm, das ich derzeit habe und möchte nichts ändern», gibt er zu Protokoll. Dass Nyck als Toyota-Werkfahrer nächstes Jahr gegen seinen Arbeitgeber im «Nebenjob», eben McLaren (WEC-Einstieg mit dem eigenen Hypercar 2027), antreten wird, sei «überhaupt kein Problem. Da gibt es keine Berührungsängste.»
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