So geht Toyota in die kommende Saison der FIA WEC
2019/20 möchte Toyota den Titel in der Sportwagen-WM (FIA WEC) verteidigen. Dafür wird auch die Aerodynamik des TS050 Hybrid weiterentwickelt, wie Team Direktor Rob Leupen gegenüber SPEEDWEEK.com bestätigt.
Der siebte Lauf der FIA WEC ging mit
Toyota wird auch in der kommenden WEC-Saison wieder mit von der Partie sein. "Die interne Planung dafür steht bereits. Wir haben acht Rennen und reisen wieder um die ganze Welt. Mit São Paulo und Bahrain kommen zwei Locations zurück in den Kalender. Sebring war bereits dieses Jahr eine schöne Erfahrung. Die Strecke hat nicht nur unserem Auto, sondern auch unseren Fahrern viel abverlangt", schaut Leupen auf die kommende Spielzeit, die am 1. September mit dem 4-Stunden-Rennen in Silverstone beginnt.
Mit den beiden TS050 Hybrid wird Toyota wieder als der ganz große Favorit in die Saison gehen. "Derzeit ist noch nicht zu einhundert Prozent klar, wer 2019/20 unsere Konkurrenten sein werden. Aber natürlich zählt für uns in der aktuellen Konkurrenzsituation der LMP1-Klasse nur der Sieg. Dementsprechend gehen wir wieder ins Volle. Und auch nächstes Jahr stellen die 24 Stunden von Le Mans wieder unser Hauptziel dar", priorisiert Leupen den Klassiker an der französischen Sarthe über der WM.
Um gut gerüstet auflaufen zu können, wird der TS050 Hybrid noch weiter verfeinert. "Wir haben ein leichtes Update für 2019/20. Dabei handelt es sich jedoch um nichts Großes. Die Hauptkonfiguration mit Motor, Antrieb und Monocoque bleibt gleich. Unsere Budgets für die Weiterentwicklung sind im Vergleich zu 2016 oder 2017 massiv zusammengestrichen. Grundsätzlich haben wir im Bereich der Aerodynamik gearbeitet, was dem Auto ein leicht anderes Aussehen geben wird. Die bislang durchgeführten Entwicklungen betreffen das Low-Downforce-Kit, welches in Le Mans 2020 eingesetzt wird. Aber auch beim Hi-Downforce-Paket gibt es noch minimale Änderungen", bestätigt Leupen.
Zusätzlich findet auch ein Fahrerwechsel im Cockpit statt. Für Fernando Alonso rückt Brendon Hartley an die Seite von Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima. "Brendon hat uns mit Porsche in der Vergangenheit schon in der FIA WEC geschlagen. Er ist ein sehr guter Rennfahrer, was er aus meiner Sicht auch in der Formel 1 bewiesen hat. Er muss in große Fußstapfen treten, aber er hat auch schon Fußstapfen im Motorsport hinterlassen", freut sich Leupen auf den Neuseeländer, der spätestens beim Vortest zu den 24 Stunden von Le Mans 2019 erstmals im TS050 Hybrid Platz nehmen soll.
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