Arvid Lindblad (Racing Bulls): «Das war etwas ganz Besonderes!»
Formel-1-Rookie Arvid Lindblad (Racing Bulls) punktete bei seinem Debütrennen in Melbourne. Der Brite spricht über seinen Start und verrät, was das Australien-Rennen für ihn so besonders machte.
Letztes Jahr mischten gleich mehrere Rookies das Formel-1-Feld auf, 2026 ist nur ein Neuling dabei: Arvid Lindblad bei den Racing Bulls. Der junge Brite startete erfolgreich in seinen neuen Karriereabschnitt.
Bei formula1.com sagte Lindblad: «Ich bin sehr zufrieden damit, wie die ersten paar Rennen gelaufen sind. Es ist definitiv besser gelaufen, als ich es mir erhofft hatte. Vor allem Melbourne und in gewisser Weise auch Japan haben mir einen ziemlichen Selbstvertrauensschub gegeben. Es gab an diesen Rennwochenenden aber auch Momente, die gezeigt haben, dass es noch viel Raum für Verbesserungen gibt, und genau darauf versuche ich im Moment, mich zu konzentrieren.»
Lindblads Hightlight: der Australien-GP
Der bisherige Saisonhöhepunkt für Lindblad ist ganz klar: «Das Highlight war eindeutig Melbourne. Das ganze Wochenende war wirklich schön und für mich etwas ganz Besonderes.»
Ein Debüt für die Geschichtsbücher
Lindblad holte bei seinem Formel-1-Debüt in Melbourne mit Platz 8 auch direkt Punkte. Damit wurde er zum drittjüngsten Punktesammler in der Geschichte der Formel 1. Vor ihm liegen nur Kimi Antonelli (Platz 4 voriges Jahr in Australien mit 18 Jahren und 203 Tagen) und Max Verstappen (Platz 7 in Malaysia 2015 mit 17 Jahren und 180 Tagen). Lindblad war 18 Jahre und 212 Tage alt, also nur neun Tage älter als Antonelli bei dessen Punkt- und gleichzeitig F1-Debüt. Er ist damit der jüngste Brite, der in der Formel 1 Punkte holte.
Emotionales Debüt
Lindblad: «Natürlich habe ich mein ganzes Leben lang darauf hingearbeitet, in die Formel 1 zu kommen, daher war mein Debüt natürlich ein ganz besonderer Moment. Meine Eltern waren auch dabei, und ich glaube, es war das erste Mal seit Jahren – vielleicht sieben oder acht Jahren –, dass meine beiden Eltern bei einem Rennen dabei waren. Und dann noch, wie das Wochenende verlief: Q3 beim ersten Versuch, in Runde 1 zeitweise auf Platz 3 und Punkte geholt. Es war ein ganz besonderes Wochenende, von dem ich nicht einmal zu träumen gewagt hätte.» Er fuhr schließlich von Startplatz 9 auf Rang 8 vor.
Lindblad: «Was die Teamleistung angeht, finde ich, dass es gut gelaufen ist, vor allem im Vergleich zu den Testfahrten – die Ergebnisse waren besser als erwartet. Ich denke, das liegt zum großen Teil daran, dass das Team operativ hervorragende Arbeit geleistet hat. Wir waren nicht immer superschnell, aber wir haben die Grundlagen gut umgesetzt. Ich glaube, das hat uns geholfen, als Team in diesen ersten paar Rennen viele Punkte zu holen.»
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