Charles Leclerc (Ferrari): Hohe Auszeichnung von Fürst Albert von Monaco
Ferrari-Werkspilot Charles Leclerc hat in Monaco eine hohe Auszeichnung erhalten: Fürst Albert hat ihn zum Sonderbotschafter des Kleinstaats ernannt, in Anerkennung seiner Verdienste um das Land.
Der 28-jährige Ferrari-Fahrer Charles Leclerc ist in einer besonderen Zeremonie von Fürst Albert II. von Monaco zum Goodwill-Botschafter des Landes ernannt worden.
Charles Leclerc ist der dritte in Monaco geborene Formel-1-Fahrer nach Louis Chiron und Olivier Beretta (André Testut wurde in Lyon geboren und nahm später die monegassische Staatsbürgerschaft an).
In der Zeremonie wurde der achtfache GP-Sieger Leclerc vom so genannten Monaco Ambassador’s Club (von Alberts Mutter Fürstin Gracia von Monaco ins Leben gerufen) zum Sonderbotschafter ernannt. Diese Auszeichnung würdigt jene Personen, die zum guten Ruf von Monaco beitragen.
Als gebürtiger Monegasse lernte Charles die Formel-1-Welt schon in jungen Jahren kennen. Beim Grossen Preis von Monaco wurde Charles’ Leidenschaft zum Motorsport entzündet.
Leclerc: Als Vierjähriger von Ferrari geträumt
"Als Vierjähriger war ich mit meiner Familie zu Gast bei Freunden meiner Eltern. Wir haben das Formel-1-Rennen von der Terrasse verfolgt – das Haus war direkt über der ersten Kurve, der Sainte Dévote. Während mein Freund und ich mit Spielzeug-Autos beschäftigt waren, hörten wir im Hintergrund die Formel-1-Motoren. Jeder hat besondere Erinnerungen an seine Kindheit; diese bedeutet mir viel."
Leclerc sagte auch: «Als Kind stachen mir sofort die roten Ferrari ins Auge, und ich wusste – eines Tages will ich hier einen Ferrari fahren.»
Es kam noch besser: 2024 gewann Leclerc seinen Heim-GP. Erster Gratulant: Fürst Albert II. Beide schämten sich ihrer Tränen nicht.
Kurios – ausgerechnet ein Monegasse hält den Rekord des ältesten Formel-1-WM-Piloten: In Monaco 1958 war Louis Chiron stattliche 58 Jahre alt! Doch Chiron, Monaco-Sieger 1931, konnte sich nicht für den Grand Prix qualifizieren. 1955 fuhr Chiron sein letztes Heimrennen, als 55-Jähriger. Auch das ein Rekord.
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