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Ex-GP-Pilot Logan Sargeant: Neue Chance nach Formel-1-Misere
Der 25-jährige Rennfahrer Logan Sargeant hat in seiner Karriere bereits einige Rückschläge hinnehmen müssen. Nun bekommt der Amerikaner mit Ford eine neue Chance in der Langstrecken-WM.
Formel 1
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Obwohl Logan Sargeant erst vor wenigen Wochen 25 Jahre alt geworden ist, blickt er bereits auf eine bewegte Karriere zurück. Nachdem er die klassischen Stufen der Nachwuchsformeln erklommen und dabei überschaubare Erfolge errungen hatte – 2019 wurde er beim prestigeträchtigen Formel-3-Rennen von Macau Dritter, im darauffolgenden Jahr schloss er die Formel-3-Meisterschaft als Gesamtdritter ab und 2022 belegte er in der Formel-2-Serie den vierten Platz – durfte er sich in der Formel 1 versuchen.
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Als Williams-Fahrer trat er 2023 zu seiner Rookie-Saison in der Königsklasse an, die er im unterlegenen GP-Renner aus Grove mit nur einem Punkt auf dem Konto auf dem 21. Platz der WM-Tabelle ab. Zum Vergleich: Sein Teamkollege Alex Albon sammelte 27 WM-Zähler und wurde Gesamtdreizehnter. Sargeant machte vor allem mit seinen Unfällen und Fehlern von sich reden, nur selten schaffte er es, die Beobachter von seinem Können zu überzeugen. Dennoch durfte er auch 2024 im Williams-Renner neben Albon Gas geben, musste aber spätestens beim dritten Kräftemessen der Saison einsehen, dass sein Stuhl wackelte. In Melbourne musste er seinen GP-Renner für das Rennen seinem Teamkollegen überlassen, der sein eigenes Chassis zu Schrott gefahren hatte. Weil das Team kein Ersatzchassis dabei hatte, wurde beschlossen, dass der Amerikaner zuschauen musste. Es war ein Vorgeschmack darauf, was nach seinem spektakulären Abflug in Zandvoort im gleichen Jahr folgen würde. Sargeant wurde durch Franco Colapinto ersetzt, der die letzten neun Rennwochenenden der Saison 2024 an der Seite von Albon bestreiten durfte.
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Was folgte, war eine Achterbahnfahrt der Gefühle für den jungen Rennfahrer. Im Oktober absolvierte er einen IndyCar-Test für das Team Meyer Shank Racing, im darauffolgenden Jahr wurde er nach einem Test im Oreca 07 von IDEC Sport als Teil des ELMS-Line-ups des Teams Genesis Magma Racing für die Saison 2025 verkündet. Doch noch vor Saisonstart zog er sich zurück. In der entsprechenden Mitteilung des Teams war von einem Rückzug Sargeants aus dem Motorsport die Rede. Im August erklärte der Ex-GP-Star, dass er eine Pause nötig hatte.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Das Comeback erfolgte noch im gleichen Jahr, er beschritt die letzten beiden Runden der IMSA-Sportwagen-Meisterschaft und Sargeant hatte die Freude am Rennfahren wiedergefunden. Bald steht sein nächster Einsatz bei den 24h von Daytona an, ausserdem wird er in diesem Jahr als Teil des Werksprogramms von Ford Racing in der WEC antreten.
In diesem Jahr darf er im Ford Mustang LMGT3 von Proton Competition Erfahrungskilometer sammeln, bevor er im nächsten Jahr dann zusammen mit Sebastian Priaulx und Mike Rockenfeller im Hypercar von Ford Gas geben wird. Ob die neue Chance seiner Karriere neuen Schwung verschaffen wird, bleibt abzuwarten. Bei Ford ist man sich sicher: Die Erfahrung, die Sargeant in der Formel 1 gesammelt hat, wird für das WEC-Projekt sehr nützlich sein.
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