GT3-Star über Max Verstappen: «Wollte einen richtigen Rennwagen»
Aston-Martin-Werksfahrer Nicki Thiim ist für seine klaren Worte bekannt. In Portimão sorgte er für einen Schmunzler und spielt auf die Kritik von Max Verstappen an den aktuellen Formel-1-Autos an.
Aston-Martin-Werksfahrer Nicki Thiim ist für seine klaren Worte bekannt. In der diesjährigen DTM-Saison, in welcher der Däne bis zum Saisonende um den Titel kämpfte, feierten die Fans immer wieder die markigen Sprüche des schnellen Nordländers, welcher mit seinem Bart und seiner Frisur eine imposante Erscheinung ist. Dabei liegt Motorsport im Blut der Familie Thiim, da sein Vater Kurt Thiim 1986 DTM-Meister wurde. Dabei hat sich Nicki Thiim in der Vergangenheit immer wieder als Motorsportpurist gezeigt.
Für einen weiteren Schmunzler sorgte Nicki Thiim im Rahmen der GT World Challenge Europe Endurance Cup-Übertragung aus Portimão. Angesprochen auf die Teilnahme des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen meinte Thiim im TV-Interview: «Er wollte wahrscheinlich mit einem richtigen Rennwagen fahren und nicht mit diesen Elektro-Dingern, mit denen er in der Formel 1 herumfährt.»
Damit spielt Nicki Thiim auf die massive Kritik von Max Verstappen an der 2026er Generation der Formel-1-Boliden an, welche der Niederländer vorallem zu Saisonbeginn äußerte.
Das spektakuläre Einsatzfahrzeug von Max Verstappen
Bei seinem Gastspiel in der weltgrößten GT-Serie pilotiert Max Verstappen einen Mercedes-AMG GT3, der vom Mercedes-AMG Team Verstappen Racing eingesetzt wird. Sein Team wird dabei von der britischen 2Seas Motorsport-Mannschaft betreut. Angetrieben wird der GT3-Bolide im auffälligen Red-Bull-Design von einem 6,3 Liter V8-Saugmotor, der rund 550 PS entwickelt.
Viele der Werkspiloten möchten sich dabei am Rennwochenende in Portimão nicht über den prominenten Gaststarter äußern, da sie sich auf ihr Rennwochenende konzentrieren möchten, da sie in der wichtigsten GT-Rennserie der Welt um das bestmögliche Ergebnis und Prestige kämpfen. Für sie ist Verstappen einer der 183 Piloten im Teilnehmerfeld - atemberaubende 61 GT3-Fahrzeuge gehen in Portugal an den Start, auf jedem werden drei Fahrer ins Lenkrad greifen. Zudem kennen viele der Profis Verstappen bereits von seinen Rennteilnahmen beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring und in der Nürburgring Langstrecken-Serie eher in diesem Jahr.
Freude bei Gentleman- und Nachwuchsfahrern über Start von Verstappen
Für viele der Nachwuchsfahrer und ambitionierten Gentlemanpiloten ist die Teilnahme von Max Verstappen allerdings eine Besonderheit und sie sind stolz, im selben Rennen mit dem Niederländer anzutreten. «Für mich ist es ein Glück, das sich nicht in Worte fassen lässt, Teil der größten GT-Meisterschaft der Welt sein zu dürfen. Ich freue mich sehr über die Gelegenheit, an der Seite von Fahrern anzutreten, die für mich schon immer Vorbilder im GT3-Sport waren. Und obendrein gibt es noch die unglaubliche Nachricht, dass Max Verstappen ebenfalls an diesem Rennen in Portimão teilnehmen wird. Ich könnte nicht glücklicher sein», so der Brasilianer Sebá Malucelli, der für razoon - more than racing mit einem Porsche in der Serie debütiert.
Auch ADAC GT Masters-Rennsieger Leo Pichler freut sich sehr über die Teilnahme des Formel-1-Stars: «Als Zusatz ist es natürlich unglaublich cool, im gleichen Rennen wie Max Verstappen an den Start zu gehen.»
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