Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Formelsport
  4. /

  5. Formel 1
  6. /

  7. News

Werbung

James Allison und Ferrari: Rätsel um die Trennung

​Aus Italien sickert durch – dass der ehemalige Ferrari-Technikchef aus den bekannten, traurigen Gründen nach Grossbritannien zurückkehrt, das ist wohl nur die halbe Wahrheit.

Formel 1

Werbung

TV-Programm

Werbung

Wochenlang wurde bei Ferrari so getan, als sei an der Trennung zwischen dem berühmtesten Rennstall der Welt und dem englischen Technikchef James Allison nichts dran. Aber am Mittwoch musste Ferrari bestätigen – der noch bis 2018 geltende Vertrag mit dem Techniker ist aufgelöst.

Werbung

Werbung

Natürlich ist der persönliche Verlust von Allison der Hauptgrund für die Scheidung. James hat Ende März völlig überraschend seine Gattin Rebecca verloren, die Kinder leben in England. Jeder Mann muss an diesem Punkt entscheiden, wie er sein Leben neu organisieren muss.

Aber aus Italien sickert durch: Der Verlust seiner Frau ist wohl nur die halbe Geschichte.

Der Engländer Martin Brundle, früherer Formel-1-Fahrer und heute GP-Experte der britischen Sky macht sich jedenfalls Sorgen um den berühmtsten Rennstall der Welt: "Ferrari liegt in der WM-Zwischenwertung nur noch einen Zähler vor Red Bull Racing. Die Italiener begannen die Saison mit dem Ziel, die Lücke zu Mercedes zu schliessen. Statt dessen haben sie nun Red Bull Racing im Nacken. Durch seinen Schicksalsschlag muss Technikchef James Allison derzeit in seinem Leben Prioritäten setzen. Ich höre alarmierende Geschichten, wonach Ferrari-Präsident Sergio Marchionne technischen Sitzungen beiwohne. Das wird kein gutes Ende nehmen."

Werbung

Werbung

Durchaus denkbar, dass Allison es nicht genehm gewesen ist, wenn Marchionne sich zu sehr in technische Fragen einmischt. Kein Technikchef fände das berauschend. Vielleicht hat er gedacht, was damals Kimi Räikkönen in seinem berühmten Funkspruch deponiert: "Lasst mich in Ruhe, ich weiss schon, was ich mache."

TV-Programm

Es ist davon die Rede, dass Allison darum gebeten worden sei, einen besonderen Verantwortlichen fürs Chassis zu bestimmen, nachdem Mängel bei der Aerodynamik und beim Umfang mit den Reifen offenkundig wurden. James habe geantwortet, dass er dafür keine Notwendigkeit sehe. Das dürfte Marchionne nicht gefallen haben. Der Fiat-Sanierer ist Widerspruch nicht gewohnt.

Es ist auch davon die Rede, dass sich Ferrari in Silverstone bei der Abstimmung verlaufen habe und von Allison nichts zu sehen war. Obschon der Formel-1-Tross in seiner Heimat Halt gemacht hatte. Diese Unterstellung ist schwer zu glauben: Allison gilt als Arbeitstier und überaus loyal. Es liegt nicht in seiner Natur, seine Leute hängen zu lassen.

Es ist ferner davon die Rede, dass Allison über die reichlich optimistischen Saisonziele von Sergio Marchionne wenig goutiert habe. Der Ferrari-Präsident sprach vor der Saison davon, dass ab Australien auf Augenhöhe mit Mercedes-Benz gefahren werden müsse und dass der WM-Titel eingefahren werden soll. Beide Ziele sind, Stand vor Hockenheim, verpasst.

Werbung

Werbung

Martin Brundle trifft wie üblich den Nagel auf den Kopf, wenn er sagt: "Wenn zu viele Hände am Steuer sind und der Chef seiner Truppe nicht mehr zu vertrauen scheint, dann haben wir ein echtes Problem. Mir fällt es schwer, derzeit bei Ferrari Positives zu erkennen. Es ist einfach, das Wort Krise in die Runde zu werfen. Aber wenn du bald nur noch Rang 3 in der WM belegst und das Team keine Fortschritte macht, dann beschreibt für mich Krise die Situation bei Ferrari durchaus angemessen."

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

Aktueller Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Konstrukteure

2026202520242023

Pos

Fahrer

Team

Punkte

1

Kimi Antonelli

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

219

2

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

169

3

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

160

4

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

138

5

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

128

6

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

109

7

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

92

8

Isack Hadjar

Oracle Red Bull Racing

68

9

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

43

10

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

42

Events

Alle Formel 1 Events
  • Vergangen

    Belgian Grand Prix

    Circuit de Spa-Francorchamps, Belgien
    17.–19.07.2026
  • Vergangen

    Hungarian Grand Prix

    Hungaroring, Ungarn
    24.–26.07.2026
  • Demnächst

    Dutch Grand Prix

    Circuit Zandvoort, Niederlande
    21.–23.08.2026
  • Italian Grand Prix

    Autodromo Nazionale Monza, Italien
    04.–06.09.2026
  • Spanish Grand Prix

    Circuito de MADRING, Spanien
    11.–13.09.2026
  1. Vergangen

    Belgian Grand Prix

    Circuit de Spa-Francorchamps, Belgien
    17.–19.07.2026
  2. Vergangen

    Hungarian Grand Prix

    Hungaroring, Ungarn
    24.–26.07.2026
  3. Demnächst

    Dutch Grand Prix

    Circuit Zandvoort, Niederlande
    21.–23.08.2026
  4. Italian Grand Prix

    Autodromo Nazionale Monza, Italien
    04.–06.09.2026
  5. Spanish Grand Prix

    Circuito de MADRING, Spanien
    11.–13.09.2026

Formelsport News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien