Jake Dixon (Honda) über seine Comebacks: «Zu früh und nicht ideal»
Die Rookie-Saison von Jake Dixon in der Superbike-WM 2026 ist von Verletzungen geprägt. Rückblickend weiß der Honda-Werkspilot, dass falsche Entscheidungen getroffen wurden.
Mit dem Wechsel von der Moto2 in die Superbike-WM wollte Jake Dixon seiner Karriere eine neue Richtung geben. Denn mit 30 Jahren ist der Engländer im GP-Paddock einer der älteren Fahrer, für die seriennahe Weltmeisterschaft befindet er sich aber im besten Rennfahreralter. Dass er von der Honda Racing Corporation als Werksfahrer verpflichtet wurde, war für Dixon ein weiteres gutes Argument.
Doch noch vor dem Saisonauftakt zog sich der siebenfache Moto2-Sieger eine komplexe Handverletzung zu, weshalb er die ersten fünf Meetings verpasste und erst Ende Mai in Aragon sein Renndebüt gab. Wegen starker Schmerzen verzichtete Dixon jedoch auf den Rennsonntag, ließ den darauffolgenden Event in Misano aus und kehrte bei seinem Heimrennen in Donington Park zurück.
«Mein Comeback in Aragon war zu früh», gab Dixon im Paddock-Pass-Podcast bei Host Adam Wheeler zu. «Danach dann in Donington zurückzukehren, war auch nicht ideal, weil ich lange nicht auf dem Motorrad gesessen hatte und das Team mich auch noch nicht gut genug kannte, was meine Anforderungen betrifft. Aber es ist, wie es ist.»
Jake Dixon: Nach 2/3 der Superbike-WM 2026 noch ohne WM-Punkt
Dixons bescheidene Bilanz nach acht von zwölf Meetings: Von den bisher 24 Rennen bestritt er lediglich vier und das jeweils außerhalb der Punkteränge. Die weiterhin schwächelnde CBR1000RR-R ist dem Engländer dabei keine Hilfe. Der in Andorra lebende Dixon befindet sich weiter in Behandlung.
«Die Ärzte meinten meine Handverletzung benötigt acht Monate, um wieder bei 100 Prozent zu sein. Es war eine große Anstrengung, es schneller zu schaffen. Nach fünf Monaten war der Zustand aber gut genug, um wieder loszulegen», erklärte der Honda-Pilot. «In Donington war dann bedauerlicherweise mein rechter Ellbogen das größere Problem. Aktuell habe ich dem Motorrad zumindest keine Schmerzen mehr.»
Die Superbike-WM 2026 geht erst Anfang September in Magny-Cours weiter. Honda und zwei weitere Teams der Top-Kategorie absolvieren in dieser Woche
«Ich freue mich schon auf die letzten Saisonrennen. Vorher haben wir noch einen Test in Magny-Cours. Ich kenne die Strecke noch nie. Der Plan ist, bis zum Saisonende der 100 prozentigen Fitness möglichst nahe zu kommen», betonte Dixon.
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