Letzter Formel-1-GP in Zandvoort: Max Verstappen ohne Abschiedsschmerz
Die Formel 1 meldet sich mit dem Heimspiel von Max Verstappen aus der Sommerpause zurück. Es wird das vorerst letzte Rennen in Zandvoort sein. Dennoch bleibt der Red Bull Racing-Star gelassen.
Für viele niederländische Formel-1-Fans war es eine Hiobsbotschaft: Als bekannt wurde, dass die Streckenbetreiber von Zandvoort den Vertrag über die GP-Ausrichtung nicht verlängert habenen, drückten viele Anhänger von Red Bull Racing-Star Max Verstappen ihr Bedauern in den sozialen Medien aus.
Schliesslich hatte sich das Heimrennen des vierfachen Weltmeisters grosser Beliebtheit erfreut. Der Grand Prix, der 2021 in den WM-Kalender aufgenommen wurde, um dem Verstappen-Boom gerecht zu werden, steht ganz im Zeichen des schnellen Niederländers, der allerdings keinen Abschiedsschmerz verspürt.
Max Verstappen tröstet die Fans: Zandvoort-Besuche immer noch möglich
Bei den Kollegen des «Formule 1 Magazine» erklärte der 71-fache GP-Sieger: «Ich sehe das ganz nüchtern. Es ist zwar das letzte Formel-1-Rennen in Zandvoort, aber die Strecke wird ja bleiben, und andere Serien werden dort weiterhin Rennen austragen. Es können auch noch Testtage organisiert werden, deshalb fühlt es sich für mich nicht wie ein Abschied an.»
«Klar, die grosse orange Party wird damit wohl ein Ende finden, aber vielleicht können wir diese mit einem Demo-Tag wieder aufleben lassen, so wie wir das auch schon in der Vergangenheit gemacht haben», ist sich der aktuelle WM-Sechste sicher.
Der Grund für das vorläufige Ende des Formel-1-WM-Laufs in Zandvoort ist einfach: Die Streckenbetreiber wollten allfällige langfristige finanzielle Risiken vermeiden. Verstappen hat dafür Verständnis. «Es ist super, dass der Grand Prix der Niederlande stattgefunden hat und vor allem auch, dass es immer so gut lief. Aber ich verstehe die Beweggründe, die hinter der Entscheidung stehen, nicht mehr weiterzumachen. Es ist wichtig für die Verantwortlichen zu wissen, wann genug ist und den richtigen Augenblick für den Ausstieg zu finden. Wir hatten ein paar wirklich grossartige Jahre und es ist gut so, wie es ist.»
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