Klagen über Randsteine: Kein Verständnis von Whiting
Die Klagen der GP-Stars über die hohen Randsteine des Red Bull Rings, die am Trainingsfreitag schon für einigen Schrott gesorgt haben, stossen bei Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting auf taube Ohren.
Drei Stunden durften die Formel-1-Piloten am Trainingsfreitag auf dem Red Bull Ring ihre Runden drehen, um sich auf den neunten Grand Prix des Jahres vorzubereiten. Dabei gab es schon einigen Schrott, denn der Ritt über die hohen Randsteine forderte seinen Tribut. So zerstörte sich Toro Rosso-Talent Pierre Gasly etwa im zweiten Training die linke Vorderrad-Aufhängung.
Auch Max Verstappen bezahlte einen hohen Preis für seine ungestüme Fahrt über die Kerbs, er beschädigte den Unterboden seines Red Bull Racing-Renners. McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne musste seinerseits bereits im ersten Training mit einer kaputten Fahrzeug-Nase an die Box abbiegen, nachdem er die Grenzen der Piste etwas zu optimistisch überschritten hatte.
Die vielen Schäden waren natürlich auch ein Thema bei der Fahrerbesprechung am Freitagabend. Doch die Klagen der GP-Stars darüber wollte Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting nicht hören, wie Gasly in seiner Medienrunde verriet. Der Franzose klagte: "Ich glaube, wir haben bei uns alleine schon drei Fahrzeugnasen beschädigt, bei mir waren es zwei Stück, die das Team zu reparieren versucht und ich glaube, bei Brendon (Hartley) war es dasselbe."
"Hier bretterst du überall über die Randsteine, um eine gute Rundenzeit hinzubekommen. Und wenn du damit viel Zeit gewinnen kannst, dann machst du das als Fahrer natürlich auch", erklärte Gasly, und fügte an: "Der Frontflügel setzt dabei auf, da kann es leicht zu Schäden kommen. Aber Charlie sagte uns in der Fahrer-Besprechung, dass wir halt stabilere Frontflügel bauen sollen. Das lässt sich kurzfristig also nicht mehr ändern."
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