Lewis Hamilton nennt es «gefährlich»: Angst vor Ausfahrt mit Lego-Auto?
Vor dem Silverstone-GP ist wieder eine Fahrerparade in aus Lego-Steinen gebauten Autos geplant. Doch macht Lewis Hamilton mit? Der Brite deutete an, nicht mitzumachen, spricht von Gefahren.
Wie schon im Miami im vergangenen Jahr ist auch dieses Wochenende in Silverstone wieder eine Ausfahrt der Formel-1-Piloten mit Lego-Autos geplant. Anstelle der üblichen Fahrerparade vor dem Grand Prix, bei der die Fahrer meistens auf einem offenen Lkw über die Strecke gefahren werden und dabei Interviews geben und die Fans begrüßen, sollen sie in Silverstone selbst ans Steuer – und zwar von 22 Einsitzern, gebaut aus Lego-Steinen, also den berühmten Bausteinen für Kinder.
Letztes Jahr in Miami feierte die Lego-Fahrerparade ihre Premiere, damals noch mit Zweisitzern, die von je einem Fahrer pro Team gesteuert wurden. Das «Rennen» kam bei Fahrern und Fans richtig gut an, die Piloten lieferten sich Rad-an-Rad-Duelle – beziehungsweise Steinchen-an-Steinchen-Duelle.
Hamilton: Lego-Runde gefährlichster Teil des Wochenendes?
Hat Lewis Hamilton etwa Angst vorm Lego-Rennen? Klar ist: Wenige Stunden vor dem Grand Prix selbst zu fahren, ist belastender als auf einem offenen Lkw zu stehen. Und obwohl die Lego-Autos geklebt und genagelt sind, brachen in Miami Steinchen ab, weil die Fahrer jede Menge Spieltrieb hatten und doch verhältnismäßig aufs Ganze gingen (die Autos fahren nur ca. 40 km/h). Laut unseren Kollegen von der Daily Mail soll Hintergrund der zurückhaltenden Aussagen sein, dass die Fahrer für die Lego-Runden nicht extra bezahlt werden. Am Sonntagvormittag wird sich zeigen, ob der rote Steinchen-Ferrari mit der Nummer 44 in Silverstone ausrollt.
Silverstone hat besonderen Stellenwert
Für Hamilton ist der britische GP selbstredend ein besonderes Wochenende: «Das ist immer etwas ganz Besonderes. Jetzt hier in Rot dabei zu sein. Letztes Jahr war das erste Mal in Rot, und diejenigen, die schon sehr, sehr lange bei mir sind – so schwer es für manche von ihnen auch gewesen sein mag, nach so langer Zeit bei Mercedes zu Ferrari zu wechseln –, ich hoffe, dass wir an diesem Wochenende noch mehr rote Caps sehen werden. Aber ich erinnere mich noch daran, wie ich als Kind von zu Hause aus Michael (Schumacher, Anm.) hier beim Rennen zugeschaut habe. Es ist ein Moment, in dem man sich wirklich an den Arm kneifen muss, wenn man aus der Boxengasse fährt, eine Runde auf der Strecke dreht und die Zuschauer hier sieht, die einen anfeuern. Ich muss mich zwar nicht mehr an den Arm kneifen, um zu glauben, dass ich hier bin. Andererseits hätte ich nie gedacht, dass ich jemals die Chance bekommen würde, für Ferrari zu fahren – deshalb ist es umso besonderer.» Und diesen Moment möchte man natürlich nicht gefährden...
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