Martin Donnelly: Geld sammeln gegen Bein-Amputation
Der frühere Formel-1-Fahrer Martin Donnelly (55) liegt im Krankenhaus. Nach einem Mopedunfall wird Geld gesammelt, um die Behandlungskosten für sein schwer verletztes Bein zu tragen.
In Südkorea 2011 kehrte Martin Donnelly in die Formel 1 zurück – als Rennkommissar. Donnelly hatte durch seinen haarsträubenden Unfall in Andalusien 1990 traurige Berühmtheit erlangt, als er in der Qualifikation auf der Rennstrecke von Jerez mit seinem Lotus von der Strecke abkam, in der Streckenbegrenzung einschlug und mitsamt seines Sitzes aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Superstar Ayrton Senna war einer der Ersten, die ihm halfen. Der Mann aus Belfast überlebte wie durch ein Wunder und fuhr sogar wieder Rennen, aber die grosse Rennkarriere war vorbei.
Nun liegt Donnelly wieder im Krankenhaus. Bei einer Mopedfahrt durch Irland wollte der frühere Lotus-Fahrer Geld für den "Teenage Cancer Trust" sammeln, eine Stiftung, welche sich um krebskranke Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen 13 und 24 Jahren kümmert. Bei dieser Ausfahrt kam Donnelly zu Fall und wurde von einem anderen Fahrer getroffen. Das damals in Jerez mehrfache gebrochene Bein wurde erneut verletzt.
Sein Freund Jonathan Lewis hat auf der Plattform
"Das Bein ist in einer ersten Operation gerichtet worden, aber nun hat sich Martin eine schwere Infektion zugezogen. Statt besser, ist alles schlechter geworden. Donnelly wird gewiss drei Monate lang nicht arbeiten können, wenn er das überhaupt wieder schafft. Er hat keine Ersparnisse."
Beim Unfall in Jerez zog sich Donnelly Kopf- und Lungenverletzungen zu, dazu Beinbrüche. Besonders das rechte Bein wurde mehrfach gebrochen. Und genau dieses Bein ist jetzt erneut verletzt.
Jonathan Lewis hofft, dass er 50.000 britische Pfund zusammenbringt, um seinem Freund zu helfen (55.560 Euro). Ehemalige Renngefährten wie Tommy Byrne oder Peter Dumbreck haben sich spontan an der Sammelaktion beteiligt.
Lewis sagt: "Jeder Penny wird dafür verwendet, um die Spitalkosten zu begleichen und Martins Lebenskosten, während er nicht arbeiten kann. Wahrscheinlich wird er mich für diese Aktion umbringen, denn er hat seinen Stolz, aber das ist ein Notfall, und Martin Donnelly braucht Hilfe. Ich danke allen Menschen, die etwas beisteuern."
Mehr über die Aktion finden Sie hier:
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