Massa-Ersatzmann: Und wenn es ein Italiener wäre?
Jedes Land legt sich seinen eigenen Nachfolger für Felipe Massa als Ferrari-Pilot fest.
Jedes Land hat seinen eigenen Favoriten für die Nachfolge von Felipe Massa bei Ferrari: In Deutschland wird nach Michael Schumacher gerufen, in Spanien nach Fernando Alonso, in Frankreich nach Sébastien Bourdais.
Es war abzusehen, bis sich in Italien Stimmen regen, die auf eine einheimische Lösung pochen – einer der beiden Force-India-Piloten Giancarlo Fisichella oder Tonio Liuzzi.
Fisichella hat immer davon geträumt, Ferrari-Pilot zu sein. Dafür würde er notfalls zu Fuss nach Maranello gehen. Und Tonio Liuzzi brennt auf eine Rückkehr als GP-Pilot.
Das Problem beider Fahrer jedoch: Ferrari ist in Italien das dominierende Formel-1-Thema. Ein Italiener im Ferrari, das würde enormen Druck erzeugen; einen Druck, an dem zuletzt auch Ivan Capelli und Nicola Larini zerbrochen sind.
Und wieso sollte Force-India-Chef Vijay Mallya einen seiner Piloten ziehen lassen? Besonders Kluge wollen herausgefunden haben – weil er auf diese Weise a) offene Rechnungen für die 2008er Motoren von Ferrari begleichen könnte und b) weil er so in Ruhe herausfinden könne, ob Liuzzi für 2010 zum Stammfahrer befördert werden sollte.
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