F1-Star Max Verstappen nach spektakulärer Aufholjagd auf dem neunten Rang
Max Verstappen zeigte bei seinem Debüt in der GT World Challenge Europe eine spektakuläre Aufholjagd und machte in 45 Minuten 15 Positionen gut! Dem Niederländer machte der Einsatz viel Freude.
Max Verstappen hat sein Debüt in der GT World Challenge Europe absolviert. In Portimao bestritt der viermalige Formel-1-Weltmeister das Saisonfinale der wichtigsten GT-Rennserie der Welt. Gemeinsam mit Ben Barnicoat und Chris Lulham trat der Niederländer im Mercedes-AMG Team Verstappen Racing Mercedes-AMG GT3 an.
Barnicoat nahm das Rennen vom 14. Startplatz auf. Der Brite konnte sich auf den achten Platz vorschieben, ehe Chris Lulham den hektischen Mittelteil des Rennens bestritt. Dabei kollidierte der Brite rund eine Stunde vor Rennende mit dem WINWARD Racing Mercedes-AMG GT3 der feststehenden Meister Lucas Auer, Maro Engel und Luca Stolz.
Nach dem Kontakt musste der schnelle Brite eine Durchfahrtsstrafe absolvieren, wodurch er weit zurückfiel.
Starke Aufholjagd von Max Verstappen
Rund 45 Minuten vor Rennende stieg der Niederländer unter großen Jubel der zahlreichen Fans ins Fahrzeug ein und brannte ein wahres Feuerwerk ab. Vom 24. Platz machte er eine Position nach den anderen gut und überquerte die Zielflagge auf dem neunten Platz. Nach der Zieldurchfahrt war Verstappen mit einem zufriedenen Lächeln in der Box zu sehen, was unterstrich, dass ihm das Rennwochenende in Portugal viel Freude gemacht hat.
Das Niveau in der GT World Challenge sei «sehr hoch», beteuerte der GP-Star. «Gegen einige Gegner bin ich schon in der Vergangenheit angetreten. Einige sind etwas älter als ich, aber sie haben in verschiedenen Kategorien auf der ganzen Welt viel erreicht. Das ist ein sehr hohes Level, auf dem hier gefahren wird, jeder weiss das, deshalb sind wohl auch so viele Autos auf der Startaufstellung. Du willst hier in einer der besten Meisterschaften antreten.»
Die Frage, ob er im nächsten Jahr den 24h-Klassiker von Spa bestreiten werde, liess Verstappen noch offen: «Das ist meine Lieblingsstrecke und ich versuche, das hinzubekommen. Ich muss es nur sehr gut planen und mich gut vorbereiten, sollte es klappen. Ich bin auch aus Belgien, deshalb ist es immer schön, da zu sein. Und natürlich ist es auch eines der grössten Langstrecken-Events des Jahres. Ich werde mein Bestes geben, um dabei zu sein.»
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