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Aragón: Ducati-Star Jaume Masia gewinnt turbulenten zweiten Lauf – Öttl 6.
Den unterhaltsamen zweiten Lauf der Supersport-WM 2026 im MotorLand Aragón gewann Ducati-Aushängeschild Jaume Masia vor WM-Leader Albert Arenas auf Yamaha. Philipp Öttl rettete Platz 6 ins Ziel.
Die Startaufstellung für das zweite Rennen der beiden Supersport-WM basiert für die Top-9 auf der die schnellsten Rundenzeit aus Lauf 1. Ab Startplatz 10 wird die Reihenfolge der Superpole herangezogen.
Von der Pole-Position ging daher der am Samstag Drittplatzierte Tom Booth-Amos (Tiriumph) ins Rennen. Die erste Reihe komplettierten Lauf-1-Sieger Alessandro Zaccone (Ducati) und Aldi Mahendra (Yamaha). WM-Leader Albert Arenas (Yamaha) fiel auf Platz 5 in der zweiten Reihe zurück.
Deutlich verbessert Philipp Öttl (Ducati) auf Startplatz 6. Dominique Aegerter (Kawasaki) und Andreas Kofler (Ducati) nahmen ihre ursprünglichen Startpositionen 21 und 29 ein.
Bei Rennstart um 14 Uhr lachte die Sonne lachte von einem nahezu wolkenlosen Himmel und mit 28 Grad Celsius war es angenehm warm. Das Rennen ging über 15 Runden.
Alessandro Zaccone bog vor Roberto Garcia und Aldi Mahendra in die erste Kurve ein. Philipp Öttl behauptete sich auf Platz 6. Nach zwei Runden hatte sich das Feld sortiert: Mahendra führte mit der schnellsten Rennrunde in 1:53,864 min vor Garcia und Tom Booth-Amos (Triumph), gefolgt von Zaccone, Arenas und Öttl. Can Öncü (Yamaha) war Achter und Jaume Masià (Ducati) Zehnter.
Garcia, Mahendra und Booth-Amos lösten sich von den Verfolgern; mit einem Respektabstand folgten Arenas und Öttl. Der Bayer fuhr in Runde 4 in 1:53,413 min die bis dahin schnellste Rennrunde. Dominique Aegerter belegte Platz 18, Kofler fuhr auf Position 28.
Nach sieben von 15 Runden führte das Yamaha-Trio Arenas, Garcia und Mahendra, dahinter die Ducati-Piloten Masia, Öttl und Matteo Ferrari. Booth-Amos und Zaccone waren nach einem Kontakt auf die Plätze 8 und 9 zurückgefallen.
Zu Beginn des letzten Renndrittels hatte Masia zum Yamaha-Trio aufgeschlossen und Öttl war ans Ende der Sechstergruppe an der Spitze zurückgefallen. Mittlerweile machte sich bei vielen Piloten der Reifenverschleiß bemerkbar. Zum Beispiel Öncü fuhr 0,6 sec langsamer als auf seiner besten Runde. Im Gegensatz dazu holte ZX Moto-Star Valentin Debise (10.) mit Riesenschritten auf und fuhr in 1:53,300 min die schnellste Rennrunde.
Drei Runden vor dem Ende wechselten sich Arenas und Garcia weiter an der Führung ab, neuer Dritter war Masia. Mit 2,2 sec Rückstand hatte Öttl (6.) nach vorn und hinten eine Sekunde Luft. Aegerter steckte weiter auf Platz 18 fest, während sich Kofler auf die 25. Position verbessern konnte.
In der vorletzten Runde übernahm Masia erstmals die Führung, wurde aber von Arenas schnell wieder in die Schranken gewiesen. Damit war der Fünfkampf um den Sieg eröffnet. Die Rundenzeiten an der Spitze waren mittlerweile um 0,7 sec langsamer als zu Beginn des Rennens.
Jaume Masia meldete sich nach sechs Rennen außerhalb der Top-3 zurück
Mit einer fantastischen Schlussrunde sicherte sich Ducati-Ass Masia den Sieg vor WM-Leader Arenas und Ferrari. Garcia und Mahendra verpassten den Sprung auf das Podium nur um 0,3 sec.
Philipp Öttl rettete als Sechster einen Mini-Vorsprung von 0,073 sec auf Booth-Amos mit der besten Triumph ins Ziel. Valentin Debise (ZX Moto) schaffte es in den letzten Runden bis auf Platz 8. Die beste Kawasaki brachte Jeremy Alcoba auf der zehnten Position ins Ziel.
Enttäuschung bei Ten Kate Yamaha: Can Öncü wurde nach einem schwachen Rennen nur Elfter.
Ebenfalls unzufrieden mit seinem Rennen wird Dominique Aegerter sein, der als 18. die Punkteränge um drei Sekunden verpasste. Andreas Kofler (Yamaha) fiel in den letzten Runden auf Rang 27 zurück.
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