Nico Hülkenberg (Audi): Speed für Top-Ten, aber nur P13 – was ist passiert?
Audi zeigte in den Strassen von Monte Carlo in den freien Trainings genug Speed, um beide Autos unter die besten Zehn zu bringen. Aber dann ging im Abschlusstraining Einiges schief.
Nico Hülkenberg war auf Top Ten-Kurs: Siebter im ersten Training, Achter im zweiten, Zehnter im Dritten, Sechster in Q1 – aber dann nur P13 im zweiten Quali-Segment und damit out. Was ist schief gelaufen?
Der erfahrene Deutsche sagt im Fahrerlager des Circuit de Monaco: «Was da passiert ist, das ist für mich ein Fragezeichen. Wir konnten einfach zum Schluss nicht mehr so zulegen, wie das anderen Piloten gelungen ist.»
«Ich fand nicht mehr den notwendigen Grip und tat mich schwer damit, gute Rundenzeiten zu fahren. Es lag nicht an einer bestimmten Stelle der Piste oder an einem Problem, wir waren überall einfach ein Quentchen zu langsam, und das summiert sich dann.»
«Meine erste Runde war sauber, aber sie war halt nicht schnell genug. Beim zweiten Versuch hatte ich ziemlich viel Verkehr.»
«Ich bin enttäuscht. Denn basierend auf den freien Trainings und auf der Leistung von Q1 machte ich mir natürlich Hoffnungen, dass ich es in die Top-Ten schaffen würde.»
«Unsere bekannten Schwächen scheinen in Monaco weniger ins Gewicht zu fallen als auf anderen Pisten. Vielleicht hilft es uns, dass auf dieser Piste die Energie-Gewinnung kein Problem ist.»
«Aus meiner Position habe ich nichts zu verlieren im Rennen. Monaco erzeugt immer Gelegenheiten. Wir bleiben wachsam und werden versuchen, das Beste aus unserer Lage zu machen.»
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