Nico Hülkenberg verrät: Von diesen Audi-Gegnern erwartet er viel Gegenwind
Vor der Sommerpause sammelte der Deutsche Nico Hülkenberg in Ungarn seine ersten WM-Punkte in diesem Jahr. Folgen nun weitere Punktefahrten? Der Audi-Star sagt, was er in den nächsten Rennen erwartet.
Für Nico Hülkenberg gestaltete sich die ersten Saisonhälfte zur Geduldsprobe. Während sein Audi-Teamkollege Gabriel Bortoleto bereits beim Auftakt in Melbourne seine ersten WM-Zähler für das Werksteam mit den vier Ringen sammeln konnte, musste der Deutsche zehn Mal ohne Punkte im Gepäck abreisen. Erst beim letzten Kräftemessen vor der Sommerpause klappte es: Auf dem Hungaroring durfte Hülkenberg den neunten Platz und damit seine ersten beiden WM-Zähler bejubeln.
Schafft er es nun regelmässig kin die Top-10? Der Audi-Routinier sagt dazu im Fahrerlager von Zandvoort: «Nun, das wird sich zeigen. Aber es war natürlich gut, das geschafft zu haben. Wir haben zu Beginn der Saison einige schwierige Momente durchgestanden, aber wir haben zusammengehalten, und ich denke, wir haben jetzt ein konkurrenzfähiges, gutes Paket, um im Mittelfeld mitzukämpfen.»
Audi: Potenzial noch nicht ausgeschöpft
Mit Blick auf die Hauptgegner verriet der 39-Jährige: «Ich erwarte einen engen, harten Kampf mit den Racing Bulls, mit den Alpine-Jungs und vielleicht manchmal auch mit einigen anderen Teams.» Und er stellte klar: «Das Ziel lautet natürlich, regelmässig und konstanter Punkte zu holen.»
Sein Dienstwagen habe viel Potenzial, beteuerte Hülkenberg auf Nachfrage. Er warnt aber auch: «Alle geben Vollgas, alle entwickeln weiter und bringen Updates auf die Strecke. Und natürlich sind wir bei der Antriebseinheit ein neues Team – wir fangen bei Null an. Ausserdem rüsten wir nur zwei Autos mit Motoren aus, während viele andere natürlich mehrere Teams beliefern, daher könnte es etwas länger dauern, bis wir da auf Augenhöhe sind.»
«Aber wir haben definitiv noch viel mehr Potenzial, da ist noch viel Luft nach oben, das wissen wir. Allerdings sind viele dieser Themen eher langfristig angelegt, da geht es zu grossen Teilen auch ums nächste Jahr», ergänzte der Blondschopf.
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