Oscar Piastri (McLaren) warnt vor Grossbritannien-GP: «Das nackte Chaos»
Der Silverstone-Sprint hat einen Vorgeschmack gegeben, was im Traditions-GP von Grossbritannien auf uns zukommt. McLaren-Ass Oscar Piastri mag diesen Geschmack nicht: «Das wird das nackte Chaos.»
Die traditionsreiche Silverstone-Rennstrecke und die 2026er Rennwagen-Generation, das ist wie Öl und Wasser. Auf der ersten aller Formel-1-WM-Bahnen ist das Energie-Management noch schwieriger als üblich.
Auf dem Red Bull Ring Ende Juni folgten auf Geraden harte Bremsmanöver für eher langsame Kurven. Es fiel den Piloten leicht, dank dieser Bremszonen die Batterien ihrer Rennwagen genügend zu laden.
Ganz anders der Silverstone Circuit: Hier folgen auf Geraden oft schnelle Kurven, die Fahrer tun sich sehr schwer damit, so viel Energie aufzunehmen, dass sie über eine Runde kommen. Vielen von ihnen geht zum Schluss eines Umlaufs der elektrische Saft aus.
Einen Vorgeschmack auf das Geschehen im britischen Grand Prix haben wir im Silverstone-Sprint erhalten, und was der neunfache GP-Sieger Oscar Piastri dort erkannt hat, das gefällt ihm nicht.
Der 25-jährige Australier sagte nach dem Sprint: «Runde 1 war reines Chaos in Sachen Energienutzung. Das war ziemlich gefährlich an manchen Stellen, um ehrlich zu sein, aber das ist es nun mal, was wir mit diesen Rennwagen haben.»
«Ich fand es beim Verfolgen er Gegner schwierig, mein Auto unter Kontrolle zu halten. Da gibt es einige Dinge, die wir unter die Lupe nehmen müssen, aber wenigstens haben wir gesehen, was uns im Grand Prix erwartet – nämlich das nackte Chaos.»
Wir tickern vom Grossen Preis von Grossbritannien ab 15.00 Uhr hier bei SPEEDWEEK.com, Rennstart ist gemäss mitteleuropäischer Sommerzeit dann um 16.00 Uhr.
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