Pierre Gasly: Ricciardo-Albträume und Alpine-Zukunft
AlphaTauri-Pilot Pierre Gasly steckte lange hinter Daniel Ricciardo fest, am Ende zahlte sich die Geduld aus. Die braucht der Franzose auch, was seine Zukunft betrifft.
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Immer wieder setzte Pierre Gasly im 16. Saisonrennen in Monza zu einem Manöver an, doch der AlphaTauri-Pilot kam an Daniel Ricciardo nicht vorbei – keine Chance.
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Bis Ricciardo in der 47. Runde plötzlich ausrollte und aufgeben musste. Während der Australier damit die kontroverse Safety-Car-Phase auslöste, übernahm Gasly den achten Platz, den er dann auch ins Ziel fuhr, da das Rennen bekanntlich nicht mehr freigegeben wurde. Gasly nahm es anschließend mit Humor. "Ich werde in den nächsten Tagen bestimmt Albträume von Daniels Heckflügel haben, denn ich habe keine Ahnung, wie viele Runden ich hinter ihm verbracht habe, aber es fühlte sich an wie eine Ewigkeit", sagte Gasly. "Ich habe alles versucht, aber er hat nicht einen einzigen Fehler gemacht."
Gasly wurde nach dem Monza-Rennen auch zu seiner Zukunft befragt. Es ist kein Geheimnis, dass er gerne zu Alpine wechseln würde. Er hat bei AlphaTauri noch einen Vertrag für 2023, würde unter bestimmten Bedingungen aber die Freigabe erhalten.
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"Ich muss sagen, dass es im Moment außerhalb meiner Kontrolle liegt und ich versuche, mein Bestes für das Team zu geben", sagte er. "Wir kennen die Situation, ich denke, Helmut [Marko] hat sich ziemlich klar ausgedrückt", sagte Gasly.
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Er ist seinem aktuellen Team dankbar. "Diese Jungs [AlphaTauri] haben mir meinen ersten Sieg in der F1 und meine erste Chance in der Formel 1 gegeben. Das bedeutet nicht, dass ich mein ganzes Leben dort bleiben muss, denn meine Ambitionen in der Formel 1 sind, an der Spitze zu kämpfen. Das ist es, was ich will."
Sollte der Wechsel doch noch scheitern, wird das an seiner Einstellung nichts ändern, stellte Gasly klar: "Ich bin seit fünf Jahren bei AlphaTauri. Wir werden sehen, ob ich noch ein weiteres Jahr dort fahre, aber im Moment ist das der Plan. Wenn es dazu kommt, werde ich 110 Prozent geben. Aber im Moment kann ich nicht mehr zu meiner Situation sagen." Italien-GP, Monza
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20:27,511 h 02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +2,446 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +3,405 04. Carlos Sainz (E), Ferrari, +5,061 05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +5,380 06. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +6,091 07. Lando Norris (GB), McLaren, +6,207 08. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +6,396 09. Nyck de Vries (NL), Williams, +7,122 10. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +7,910 11. Esteban Ocon (F), Alpine, +8,323 12. Mick Schumacher (D), Haas, +8,549 13. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1 Rde 14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 Rde 15. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Rde 16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Rde Out Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, Motorschaden Lance Stroll (CDN), Aston Martin, Energie-Rückgewinnung Fernando Alonso (E), Alpine, Wasserverlust, Motor überhitzt Sebastian Vettel (D), Aston Martin, Energie-Rückgewinnung WM-Stand (nach 16 von 22 Rennen) Fahrer 01. Verstappen 335 Punkte 02. Leclerc 219 03. Pérez 210 04. Russell 203 05. Sainz 187 06. Hamilton 168 07. Norris 88 08. Ocon 66 09. Alonso 59 10. Bottas 46 11. Gasly 22 12. Magnussen 22 13. Vettel 20 14. Ricciardo 19 15. Schumacher 12 16. Tsunoda 11 17. Zhou 6 18. Stroll 5 19. Albon 4 20. De Vries 2 21. Latifi 0 22. Nico Hülkenberg (D) 0 Konstrukteurspokal 01. Red Bull Racing 545 Punkte 02. Ferrari 406 03. Mercedes 371 04. Alpine 125 05. McLaren 107 06. Alfa Romeo 52 07. Haas 34 08. AlphaTauri 33 09. Aston Martin 25 10. Williams 6
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