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V6-Krise bei Red Bull? Niki Lauda glaubt nicht dran

Im Formel-1-Fahrerlager sorgt die vorzeitige Trennung von Red Bull und Renault für Diskussionen. Obwohl einige von einer Krise sprechen, bleibt Niki Lauda gelassen.

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Dass sich Red Bull Racing vorzeitig von Motorenpartner Renault trennen wird und einen neuen Motorenlieferanten suchen muss, sorgt für Aufregung im Formel-1-Fahrerlager. Der frühere Dauersieger und seine Nachwuchsschmiede Toro Rosso könnten am Ende ohne Triebwerke dastehen, warnen einige Experten.

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Doch Mercedes-F1-Aufsichtsratschef Niki Lauda ist überzeugt, dass diese Befürchtungen unnötig sind. Der dreifache Weltmeister erklärte im ORF-Interview: "Ich glaube schon, dass Ferrari Interesse hätte und auch in der Lage wäre, Red Bull Motoren zu geben."

Auch Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko winkt auf Nachfrage der Kollegen von Sky Sport News HD ab: "Red Bull ist noch immer was eingefallen. Unsere Leute brauchen sich keine Sorgen machen, dass wir auf der Strasse stehen."

Der 72-jährige Grazer machte im Interview mit der Nachrichtenagentur APA auch klar: "In der F1 werden wir nur bleiben, wenn wir ein wettbewerbsfähiges Team haben, dafür ist eine wettbewerbsfähige Antriebseinheit Voraussetzung. Wenn wir diese nicht haben, haben wir auch mit dem besten Auto und den besten Fahrern keine Chance, um den Sieg mitzufahren."

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Der Doktor bestätigt auch, dass es bereits erste, vielversprechende Treffen mit Ferrari gegeben habe. Dabei steht vor allem die Lösung für den Nachwuchs-Rennstall Toro Rosso im Vordergrund. Das Team aus Faenza war schon von 2007 bis 2013 mit Ferrari-Power angetreten. Für die erste Mannschaft Red Bull Racing, die 2006 mit den Triebwerken aus Maranello fuhr, gäbe es hingegen keine Headline, weil man bei Red Bull die technischen Kapazitäten habe, um kurzfristig zu reagieren.

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Red Bull-Chef Didi Mateschitz bestätigte im Interview mit den Salzburger Nachrichten: "Es ist nicht unser Ziel, in der WM Fünfter oder Sechster zu sein. Wir brauchen einen neuen Motor." Und er lobte: "Ferrari hat im Winter und vor allem seit den ersten Saisontests – da waren die Italiener noch auf unserem Niveau – einen unglaublichen Job gemacht."

Die Rückkehr zu Ferrari bezeichnet er denn auch als eine "akzeptable Lösung für die nächsten zwei, drei Jahre". Wobei ein WM-Titel aus derzeitiger Sicht kaum realistisch sei: "Wenn Ferrari als Werksteam mit Vettel den Titel nicht schaffen sollte, wird es für uns als Kunden auch nicht möglich sein. Aber wir können in die ersten drei Startreihen und von dort aufs Podium fahren", glaubt der Wahlsalzburger.

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