Siegt Hamilton auch in Spielberg? Das sagt McLaren-Teamchef Andrea Stella
Ferrari durfte in Barcelona mit Lewis Hamilton den GP-Sieg feiern. Werden die Roten auch beim kommenden Kräftemessen in Spielberg das beste Auto haben? Das sagt Teamchef Andrea Stella zu dieser Frage.
In Barcelona hatte das Ferrari-Team nach dem Fallen der Zielflagge allen Grund zum Freudentaumel. Denn Lewis Hamilton schaffte es als Erster über die Ziellinie. Es war sein erster GP-Sieg in Rot, und der 106. in der Karriere des siebenfachen Weltmeisters. Für Ferrari war es der 249. GP-Triumph, der lange auf sich warten liess. Davor musste sich das älteste GP-Team der Welt mehr als ein Jahr lang mit Podestplätzen begnügen, denn seit Carlos Sainz' Mexiko-Sieg von 2024 stand kein Ferrari-Fahrer mehr auf dem höchsten GP-Podesttreppchen.
Teamchef Fred Vasseur erklärte nach dem euphorischen Freudentaumel am Circuit de Barcelona-Catalunya, dass sich noch nichts grundlegend verändert habe und man noch lange nicht über die WM-Chancen in der Team- und Fahrer-Wertung nachdenke. «Wir müssen Ruhe bewahren», mahnte der Franzose.
Tatsächlich sind die Abstände immer noch üppig: In der Team-Tabelle trennen die Scuderia 72 Punkte von Spitzenreiter Mercedes, in der Fahrer-Wertung führt Kimi Antonelli, der in Barcelona einen unverschuldeten Nuller hatte hinnehmen müssen, die WM mit 41 Zählern Vorsprung auf Hamilton an.
Andrea Stellas Spielberg-Favoriten
Das könnte sich bereits bei der nächsten WM-Runde ändern, denn geht es nach McLaren-Teamchef Andrea Stella, verfügen die GP-Renner aus Maranello über eine ganz besondere Stärke. Im Fahrerlager von Barcelona erklärte der Ingenieur aus dem britischen Traditionsteam zwar: «Österreich ist eine etwas andere Piste als Barcelona.»
Der 55-jährige Italiener fügte aber im gleichen Atemzug auch an: «Ich gehe jedoch davon aus, dass Ferrari in den Kurven weiterhin das schnellste Auto bleibt.» Und er lobte auch einen weiteren Hauptgegner seiner Truppe: «Über eine einzelne Runde betrachtet ist Mercedes wahrscheinlich das beste Auto insgesamt, wenn man sowohl das Chassis als auch die Antriebseinheit berücksichtigt.»
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