Euro Moto Supersport
Bösewicht Folger zahlte bei seinem Euro Moto-Comeback «Begrüßungsgeld»
Nach zwei freien Trainings und dem PrePractice hatte am Ende Ducati-Mann Tulovic die beste Zeit vorzuweisen. Eine 1,32er-Runde schaffte trotz einiger Versuche niemand. Fortsetzung folgt.
Die Piloten der Euro Moto Superbike, und auch ihre Kollegen aus den anderen Klassen, waren an diesem Freitag in Most nicht zu beneiden. Auch wenn die Herrschaften alle fit sind, kann man sich sowohl für die Fahrer als auch für Mechaniker und Techniker angenehmere Arbeitsbedingungen als Temperaturen Richtung 40 Grad vorstellen. Doch die Superbiker zeigten keine Schwäche und schwangen sich tapfer auf ihre Arbeitsgeräte, Im ersten freien Training gingen die ersten vier Plätze an die BMW-Herren.
Hannes Soomer und Markus Reiterberger vom Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW waren mit ihren Zeiten von 1.33,566 min und 1.33,673 min am schnellsten unterwegs. Wobei Soomer seine schnellste Zeit in der fünften von 14 Runden fuhr, Reiterberger lieferten in der elften von 14.
Auf den Plätzen 3 und 4 rangierten die BMW-Piloten Marcel Schrötter vom Team GERT56 und Leon Orgis vom Team ORM/ADAC Sachsen. Als Fünfter war Twan Smits als einziger Yamaha-Pilot unterwegs, gefolgt von Florian Alt auf der Holzhauer-Honda und Schrötters Kollege Jan-Ole Jähnig. Titelverteidiger Lukas Tulovic vom Team Triple M Ducati Frankfurt landete mit einer Zeit von 1.34,746 min auf Rang 9.
Nach dem zweiten freien Training hieß der schnellste Man auf der Liste wieder Hannes Soomer. 1.33,327 min seine Zeit. Besser lief es bei Smits und Tulovic, die auf den Plätzen 2 und 3 mit verbesserten Rundenzeiten auftauchten. Dem Ducati-Piloten fehlten mit seiner persönlichen Bestzeit von 1.33,802 min und damit mit einer Verbesserung von neun Zehntel Sekunden noch 0,475 min auf die Bestzeit.
Besser als im FP 1 lief es am Mittag für Toni Finsterbusch. Er hatte am Vormittag keine Zeit zusammengebracht. Doch im FP2 schnurrte die BWM wie geschmiert und beförderte ihn auf Platz 7. Dafür hatte Jan Mohr Probleme mit der Technik.
Um 17 Uhr, bei gleichbleibend heißen Bedingungen, ging es ins PrePractice und damit den ersten Wegweiser in Richtung Startaufstellung. Denn die schnellsten Sechs dürfen am Samstag gleich den Weg in die Superpole 2 antreten. Für alle anderen steht damit noch ein weiterer Saunagang mit der Superpole 1 an.
Florian Alt machte sich als Erster auf den Weg, um das 30-minütige Training in Angriff zu nehmen und überzeugte auch gleich mit einer ansprechenden Zeit von 1.33,091 min in seiner ersten gezeiteten Runde. Drei bzw. vier Zehntel dahinter tauchten Reiterberger und Soomer auf. Tulovic lieferte in seiner zweiten Runde und übernahm, 0,052 sec schneller als Alt, die Führung. 1.33er-Zeiten schafften die Fahrer bis zum elften Rang.
Marcel Schrötter trat erst nach knapp acht Trainingsminuten seinen Dienst an. Soomer und Reiterberger legten bei den Zeiten nach. Damit landete sie kurz vor der Halbzeit zwar auf den Plätzen 2 und 4, doch einen Weg an Tulovic vorbei fand das BMW-Duo nicht. Nach dem obligatorischen Boxenstopp zur Halbzeit war es wieder Alt, der den nächsten Angriff auf die Bestzeit startete. Ebenfalls draußen waren noch Schrötter und Chris Beinlich.
Die Strecke füllte sich nach und nach wieder für die letzten Minuten des Trainings. Lediglich Reiterberger und der Ungar Soma Görbe waren noch mit 1.33er-Zeiten unterwegs. Zum Schluss auch noch Tulovic und Alt. Doch an der Reihenfolge änderte sich nichts mehr. Auf direktem Weg in die Superpole ging es für Lukas Tulovic, Hannes Soomer, Florian Alt, Markus Reiterberger, Toni Finsterbusch, der vier Minuten vor Schluss noch kurz im Kiesbett unterwegs war, und Leon Orgis. Der Rest darf nochmals einen Versuch in der Superpole 1 unternehmen, unter ihnen auch Marcel Schrötter, der sich auf Platz 11 rumquälte. Die schnellsten Drei kommen weiter.
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