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Hannes Soomer und Oliver Svendsen nach dem WM-Abenteuer in Aragon

Statt am Wochenende bei der Euro Moto in Brünn dabei zu sein, waren der Superbike- und der Sportbike-Pilot stattdessen im Motorland Aragon bei der Weltmeisterschaft unterwegs.

Euro MOTO

Im Artikel erwähnt



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Hannes Soomer aus Estland und Oliver Svendsen Dänemark musste sich am vergangenen Wochenende einer ganz besonderen Herausforderung stellen. Denn statt in Brünn bei der Euro Moto um Punkte zu kämpfen, folgten sie dem Ruf aus Aragon. Soomer, sonst neben Markus Reiterberger im Team Masteroil-alpha-Van Zon-BMW am Start, vertrat für das BMW-Werksteam den verletzten Danilo Petrucci. Oliver Svendsens Team ERC hatte auf den Start in Brünn sowieso verzichtet und Svendsen konnte im Kove-Team für den ebenfalls verletzten Phillip Tonn einspringe.

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Heißes Pflaster in Aragon

«Es war ein interessantes Wochenende», fasste Hannes Soomer (ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team) zusammen. «Es war mein erstes Mal als Werksfahrer im WorldSBK-Fahrerlager, daher gab es viel zu lernen und viele neue Eindrücke zu verarbeiten, aber ich habe es genossen. Das Superpole-Rennen am Sonntag war gar nicht so schlecht. Ich wurde 15., aber im zweiten Rennen hatte ich erneut einen Sturz. Es war wieder nur ein kleiner Fehler – ich konnte das Motorrad nicht mehr abfangen. Zum Glück konnte ich danach zumindest noch ins Ziel fahren. Damit habe ich zwei Rennen beendet und eines nicht. Insgesamt war es aber eine schöne Erfahrung. Die Zusammenarbeit mit dem Team und das Fahren mit dem Bike haben mir großen Spaß gemacht, und ich hoffe, dass ich in Zukunft noch einmal eine Chance bekomme. Gleichzeitig hoffe ich natürlich, dass diese Gelegenheit nicht deshalb entsteht, weil jemand verletzt ist. Deshalb wünsche ich Miguel und Danilo alles Gute und eine schnelle Genesung.»

«Es war natürlich ein etwas ungewöhnliches Wochenende für uns, doch wir haben das Beste aus der Situation gemacht», fügte Sven Blusch, Leiter BMW Motorrad Motorsport, an. «Hier ging es uns nicht darum, um das Podium zu kämpfen, für uns war es ein Test unter Rennbedingungen. Die drei Tage mit zwei Fahrern auf der Strecke waren sehr wichtig für unsere Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Hannes war eine wertvolle Unterstützung. Seine Einsätze in der WorldSBK liegen bereits ein paar Jahre zurück, doch er hat sich mit viel Engagement ins Team eingebracht und ebenfalls wichtige Entwicklungsarbeit geleistet, hatte aber leider in den beiden Hauptrennen unglückliche Stürze. Großartig war der Support, den wir an diesem Wochenende in der Box hatten.»

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Ein schwer zu verdauendes Wochenende

«Nachdem ich endlich wieder im WorldSBK-Fahrerlager war», berichtet Oliver Svendsen, «hatte ich mich wirklich darauf gefreut, wieder zu zeigen, was ich draufhabe. Leider verlief dieses Wochenende nicht so, wie wir es uns erhofft hatten. Ich war ein paar Tage früher nach Spanien gereist, um mich an die Hitze zu gewöhnen und mich so gut wie möglich vorzubereiten, aber von Anfang an hatten wir Mühe, das nötige Gefühl und die Leistung zu finden, um dort mitzukämpfen, wo wir eigentlich hingehören.»

«Im Rennen habe ich alles gegeben, um in der Gruppe zu bleiben, aber leider endete es mit einem kleinen Sturz», so der Däne weiter. «Es ist frustrierend, wenn das Ergebnis den Einsatz nicht widerspiegelt, aber das gehört zum Rennsport dazu. Manchmal liegen die Dinge einfach außerhalb deiner Kontrolle, und alles, was du tun kannst, ist, weiterzuarbeiten und konzentriert zu bleiben. Jetzt habe ich eine kurze Pause, bevor ich wieder auf die Kawasaki steige. Wir werden uns neuformieren, daraus lernen und stärker zurückkommen. Danke an alle, die mich in guten, wie in schlechten Zeiten unterstützen. Wir sehen uns beim nächsten Rennen. Und Danke an das Team 109 Racing für die Chance. Es hat Spaß gemacht.»

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