Eisspeedway-Saison: Max Niedermaier steigerte sich bis zur WM-Medaille
Nach einer soliden Leistung in Inzell nahm Max Niedermaier in Heerenveen/Niederlande deutlich Fahrt auf. Mit Bronze in der Team-Weltmeisterschaft fand seine Eisspeedway-Saison ein sehr gutes Ende.
Nach WM-Silber 2024 lief die WM 2025, die von Stürzen geprägt war, gar nicht im Sinne von Max Niedermaier. Deshalb betonte der Bayer immer wieder, dass er vor allem Vertrauen in sein Motorrad wiedergewinnen und auf diesem sitzenbleiben will. Der Plan ging auf, Stürze blieben aus und Niedermaier kam in allen drei Grands Prix bis in den Last-Chance-Heat.
«Ich bin mit meinen Vorläufen zufrieden, habe zwei Laufsiege eingefahren, was mir in Inzell am ganzen Wochenende nicht gelungen ist, das hat mir gutgetan. Es hat im Rennen gepasst, auch wenn ich noch nicht ganz so wie früher fuhr, wo ich außen rum bin, als wäre ich nicht ganz dicht», lautete das Fazit des Bayern zur dritten und letzten WM-Veranstaltung in Heerenveen. «Ich wäre gerne direkt ins Finale eingezogen, aber das war dann halt nicht so und ich musste in den Last-Chance-Heat. Dort war blöd, dass ich vom äußeren Startplatz losmusste. Ich hatte gehofft, dass die alle innen bleiben, dann wäre ich außenherum vorbeigefahren und abgehaut, aber der Koivula wusste halt auch wie er fahren muss, um uns zu blocken. Dadurch waren wir so langsam, dass mir der Harry Simon, der top gefahren ist, innen durch ist.»
Max Niedermaier: «Um jedes Rennen froh sein»
Dass es in der gesamten Weltmeisterschaft nicht mit dem Finaleinzug hinhaute, hat zur Folge, dass der Bayer die WM auf dem sechsten Rang abschloss und nach aktuellem Stand im nächsten Jahr wieder in die Qualifikation muss. Max sieht darin nicht unbedingt einen Nachteil: «Ob ich direkt qualifiziert bin oder nicht, ist mir egal. Man kann sich auf einem festen WM-Platz auch zu sehr ausruhen und macht dann keine richtige Vorbereitung. Wenn man in die Quali gehen muss, dann bereitet man sich intensiver vor und hat ein Rennen mehr. Man muss um jedes Rennen froh sein, das man hat.»
Einen idealen Schlusspunkt setzte Niedermaier beim Eisspeedway der Nationen, dem letzten Rennen der Eissaison 2026 in Heerenveen: In fünf Läufen unterlag er lediglich Weltmeister Niclas Svensson und konnte mit starken Läufen
Endstand Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2026:
Niclas Svensson (S), 54 Punkte
Max Koivula (FIN), 50
Luca Bauer (D), 46
Martin Haarahiltunen (S), 36
Heikki Huusko (FIN), 36
Max Niedermaier (D), 34
Franz Zorn (A), 27
Lukas Hutla (CZ), 26
Sebastian Reitsma (NL), 23
Ove Ledström (S), 18
Jasper Iweam (NL), 17
Filip Jäger (S), 13
Harald Simon (A), 12
Andrej Divis (CZ), 11
Leon Kramer (NL), 8
Martin Posch (A), 7
Melwin Björklin (S), 5
Christoph Kirchner (D), 5
Hans Weber (D), 5
Maximilian Niedermaier (D), 3
Paul Cooper (GB), 2
Niek Schaap (NL), 0
Franz Mayerbüchler (D), 0
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