Max Verstappen-Teamchef Laurent Mekies: «Das müssen wir schleunigst ändern»
Der vierfache Weltmeister Max Verstappen moniert, das Fahren mit den gegenwärtigen GP-Autos sei gegen jeden Instinkt, vor allem in der Quali. Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies stimmt ihm zu.
Das geht Max Verstappen gegen den Strich: Früher bedeutete eine schnelle Runde in der Formel 1, dass ein Fahrer am Rande der Haftgrenze balanciert und den Wagen so rasant wie möglich um die Strecke pfeffert.
Und heute? Da muss ein Pilot teilweise selbst während einer Quali-Runde Energie sammeln, was den Speed zusammenklappen lässt, um im späteren Verlauf der Runde noch genügend Saft in der Batterie zu haben. Verstappen ist nicht der Einzige, der moniert: Das geht gegen jeden Instinkt eines Vollblut-Racers.
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies stimmt dem Niederländer zu. Der Franzose sagt: «Wenn es eine Sache gibt, bei welcher wir uns alle einig sind – Teams, FIA, Formel 1, Fahrer –, dann ist es, dass wir alle das Abschlusstraining als Vollgas-Qualifying sehen möchten. Das ist das Erste, worauf wir als Sport unseren Fokus legen.»
«Was dann hoffentlich später passieren wird – dass wir auch im Rennen weniger Taktieren erleben. Doch zu diesem Thema gibt es sehr unterschiedliche Meinungen in der Boxengasse. Am wichtigsten ist derzeit, dass wir uns dem Qualifying von früher annähern, dass die Fahrer also wieder volle Kanne fahren können.»
«Wir müssen uns für 2027 richtig aufstellen, ohne aber übereilt zu handeln. Panikentscheidungen bringen nichts. Ich bin sicher, wir können mit kleinen Änderungen gute Fortschritte erzielen, schon für 2026.»
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