Moto2, Zeittraining: Intact-Pilot Senna Agius mit Fabelzeit
Im spannenden Zeittraining der Moto2-Klasse in Jerez hagelte es Rundenrekorde. Am Ende hatte Senna Agius (Intact GP) die Nase vorn. Auf Platz 2 und 3 folgten Lopez und Baltus. Gonzalez 10.
Auf das FP1 folgt am Freitag in der Moto2-Klasse das Zeittraining. In diesem geht es darum, direkt ins Qualifying 2 zu kommen, was nur den schnellsten 14 Fahrern gelingt. Die restlichen Fahrer müssen am Samstag ins Q1, aus welchem dann noch die Top-4 ins Q2 aufsteigen.
In Jerez de la Frontera ist Moto2-Rookie Luca Lunetta wieder dabei. Der Italiener war im Thailand-GP in einen unverschuldeten Crash mit Sergio Garcia verwickelt und zog sich Brüche im rechten Bein zu. Den Brasilien-GP und den US-GP musste der SpeedRS-Pilot auslassen. Somit bestreitet er in Andalusien sein erst zweites Moto2-Rennwochenende.
Nicht dabei an diesem Wochenende ist Angel Piqueras, der im Moto2-Rennen in Austin in den Massencrash verwickelt war und sich dabei Frakturen im Oberschenkel und Knöchel zugezogen hatte. Für den Spanier wird in Jerez im MSi-Team Marcos Ramirez einspringen.
Im FP1 auf dem Circuito de Jerez war Fantic-Pilot Barry Baltus mit 1:39,525 min der Schnellste – er fuhr am Freitagvormittag einen Moto2-Rundenrekord. Auf den Rängen 2 und 3 folgten Celestino Vietti (SpeedRS) und Austin-Sieger Senna Agius (Intact GP). Aspar-Pilot David Alonso hatte im ersten freien Training einen heftigen Abflug, wobei seine Kalex stark in Mitleidenschaft gezogen wurde – die Mechaniker hatten über den Mittag viel zu tun. Alonso selbst blieb bei dem Crash unverletzt.
Als um 14.05 Uhr Ortszeit die Ampel für das Zeittraining auf grün geschaltet wurde, war der Himmel bewölkt, es regnete aber nicht. Die Lufttemperatur betrug 20 Grad Celsius.
Für die erste Bestzeit sorgte Baltus mit 1:40,033 min. Dicht dahinter folgte Izan Guevara. Eine Runde später fuhr Baltus mit 1:39,431 min einen Rundenrekord. Intact-Pilot Agius setzte sich mit 1:39,493 min auf Platz 2.
Die Fahrer legten los wie die Feuerwehr, was man an den schnellen Rundenzeiten sehen konnte. Alle nutzten die guten und trockenen Bedingungen, Regen war jederzeit möglich. Nach sieben Minuten fuhr David Alonso die drittschnellste Zeit.
Nach zehn Minuten fuhr Alex Escrig (Forward) die zweitschnellste Zeit. Die Top-5 nach zehn Minuten: Baltus, Escrig, Agius, Alonso und Lopez.
Zur Hälfte der Session fuhr Collin Veijer (KTM Ajo) mit 1:39,403 min einen Rundenrekord. Dier Top-5 zu diesem Zeitpunkt: Veijer, Baltus, Escrig, Agius und Alonso. Manuel Gonzalez war nur auf Position 16 zu finden.
Drei Minuten später preschte Gonzalez dann auf Rang 3 nach vorn. Kurze Zeit danach fuhr Agius mit 1:39,269 min einen Rekord! Eine Runde später verbesserte der Australier seine Zeit auf 1:38,973 min.
Die Reihenfolge zehn Minuten vor dem Ende der Session: Agius, Veijer, Baltus, Gonzalez und Ortola. Kurze Zeit später fuhr Mario Aji die zweitschnellste Zeit.
Acht Minuten vor dem Ende setzte sich Daniel Holgado (Aspar) auf Rang 2. Sergio Garcia (Gresini) fuhr die neuntschnellste Zeit. Eine Runde später konterte Baltus mit der zweitschnellsten Zeit. Zur gleichen Zeit hatte Alonso in Kurve 5 einen Schreckmoment, als ihm das Hinterrad wegrutschte – der Kolumbianer konnte einen Sturz gerade noch abfangen.
Der zweite Gresini-Neuzugang, Alonso Lopez, fuhr wenig später die zweitschnellste Zeit. Guevara rettete seine Q2-Teilnahme in der letzten Runde, als er auf Rang 6 nach vorne preschte.
An die Zeit von Agius kam niemand mehr heran. Den direkten Einzug ins Q2 schafften: Agius, Lopez, Baltus, Veijer, Holgado, Guevara, Munoz, Aji, Alonso, Gonzalez, Escrig, Ortola, Garcia und Vietti.
In den Top-14 landeten elf Kalex, zwei Boscoscuro und eine Forward. Das deutsche Chassis scheint auf der Strecke in Andalusien am besten zu funktionieren.
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