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Dreifacher Weltmeister Eugenio Lazzarini ist 80

Der Italiener Eugenio Lazzarini war in seiner aktiven Zeit primär in den kleinsten Hubraum-Klassen unterwegs. Am 26. März feierte der dreifache Weltmeister seinen 80. Geburtstag.

Moto3

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Eugenio Lazzarini wurde am 26. März 1945 in Urbino in der Provinz Pesaro und Urbino geboren. Seine internationale Karriere startete der nur 1,53 m große Italiener 1969 und er trat, zunächst sporadisch, in den Klassen 50 bzw. 125 ccm mit einer noch nicht zu den Top-Marken gehörenden Morbidelli (50 ccm) und einer Aermacchi (125 ccm) an.

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In der Achtelliterklasse blieben ihm in seinem Premierenjahr zunächst WM-Punkte noch verwehrt, doch bei den "Schnapsgläsern" wurde er bei der Dutch TT im niederländischen Assen Zehnter, gleichbedeutend mit seinem ersten WM-Punkt.

Zwei Wochen später wurde er beim "Großen Preis der DDR" auf dem Sachsenring in der kleinsten Hubraum-Kategorie Sechster und schloss mit diesen beiden Ergebnissen die WM auf dem 21. Rang ab.

Auch 1970 fuhr Lazzarini in der 50-ccm-Klasse zwei Mal in die Punkte und wurde am Ende WM-Zwölfter. Zudem durfte er sich auch über seine ersten 125er-Punkte freuen, nun ebenfalls auf Morbidelli.

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1971 konzentrierte er sich auf die 125-ccm-Klasse und brachte, wenngleich mit noch mäßigem Erfolg, eine Maico an den Start. So auch im darauffolgenden Jahr, in dem er sich zumindest den Podestplätzen näherte und WM-Elfter wurde.

In seiner ersten vollen Saison 1973 war es dann soweit. Bei seinem Heimrennen in Monza fuhr er, nun auf einer Piovaticci, als Dritter zum ersten Mal aufs Podest und später in Assen gelang ihm sein erster GP-Sieg. Das Jahr schloss Lazzarini auf WM-Endrang 5 ab. Zudem gewann er seinen ersten von letztendlich vier nationalen Titeln.

Nach einem weniger guten Jahr 1974 war er wieder in den kleinen Hubraum-Klassen Doppelstarter und endgültig in der Weltspitze angekommen. Mit seinem zweiten GP-Sieg im schwedischen Anderstorp und fünf weiteren Podestplätzen auf einer 50er-Piovaticci wurde er hinter dem Spanier Angel Nieto Vize-Weltmeister. In der 125-ccm-Klasse fuhr er bei den letzten drei Saisonrennen in Anderstorp, im damals tschechoslowakischen Brno sowie im jugoslawischen Opatija drei Mal als Dritter aufs Podest und katapultierte sich so noch auf WM-Endrang 5.

1976 trat Lazzarini wieder auf Morbidelli an und belegte am Saisonende die Plätze 4 (50 ccm) und 7 (125 ccm). 1977 verpflichtete ihn der deutsche Kreidler-Rennstall für die "Schnapsglass-Klasse", was Eugenio Lazzarini mit WM-Rang 2 hinter Angel Nieto auf Bultaco dankte. Bei den 125ern pilotierte er wieder eine Morbidelli und musste hier nur seinem Landsmann und Markenkollegen Pierpaolo Bianchi den Vortritt lassen.

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Im darauffolgenden Jahr 1978 musste er sich bei den 50ern mit seiner Kreidler nur dem Spanier Ricardo Tormo, ebenfalls auf Bultaco, beugen. Die Achtelliterklasse dominierte Lazzarini hingegen mit der ihm anvertrauten MBA und feierte mit vier Grand-Prix-Siegen und ebenso vielen weiteren Podestplätzen seinen ersten Weltmeister-Titel. Diesem ließ er 1979 und 1980 zwei weitere in der 50-ccm-Klasse folgen, 1979 auf Kreidler und 1980 auf einer Iprem-Kreidler.

Nach einem katastrophalen Jahr 1981 trat er ab 1982 als Garelli-Werksfahrer an und wurde bis zu seinem Karriereende 1984 noch vier Mal Vize-Weltmeister – 1982 bei den 50ern und 125ern sowie 1983 noch einmal in der kleinsten und 1984 in der zweitkleinsten Hubraumklasse.

Insgesamt brachte es Eugenio Lazzarini, neben seinen drei WM-Titeln, auf 27 Grand Prix-Siege. Mit 81 Podestplätzen in 132 Grands Prix schaffte er eine Quote von mehr als 60 Prozent.

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