Quiles-Show ging im Balaton-Zeittraining weiter: Platz 1 vor Rookie Pratama
KTM-Ass Maximo Quiles gab beim Zeittraining der Moto3 in Balaton Park das Tempo vor. Der WM-Leader fuhr Bestzeit vor Pratama. Während die Intact-Piloten brillierten, verpasste Rammerstorfer das Q2.
Auch in Ungarn eröffnete das Zeittraining der Moto3 das Nachmittagsprogramm zum Auftakt des Events am Balaton Park Circuit. Kurz bevor die Strecke freigegeben wurde, sorgte eine Nachricht der technischen Kommissare für Erstaunen. Leopard-Honda-Spitzenpilot
Auf der Piste ging derweil das sportliche Geschehen mit einem vertrauten Bild weiter. WM-Leader Quiles drehte beim Kampf um die besten 14 Positionen für einen direkten Q2-Einzug die erste Bestzeit. Der Aspar-Youngster kam bereits in der ersten fliegenden Runde auf 1:47,300 min, war damit aber noch vier Zehntel langsamer als der Spitzenreiter des FP1, Intact-GP-Pilot David Almansa. Almansa war der Pechvogel des Mugello-GP. Nachdem er sich Startplatz 1 erkämpft hatte, musste er den GP vor sechs Tagen mit einer massiven Halsentzündung auslassen.
Als die wichtige Session zehn Minuten alt war, schob sich Almansa hinter Quiles, während Intact-Teamkollege nach 1:46,773 min die Führung vom WM-Leader übernommen hatte. Doch das Intact-Quiles-Spiel ging weiter – der 18-jährige Aspar-Pilot Quiles steigerte sich auf 1:46,638 min.
Stark zeigten sich auf dem Balaton-Park-Circuit erneut die Nachwuchstalente. Zur Halbzeit der Session hatten O’Gorman, Uriarte, Morelli, Salmela und Pratama ein Q2-Ticket in der Tasche. Der Malaysier Pratama ist nach der Strafe gegen Raul Fernandez nun Dritter der WM-Tabelle und damit bester Neueinsteiger.
Mit 15 Minuten auf der Uhr legte WM-Chef Quiles weiter nach: 1:46,296 min. Damit lag der KTM-Pilot in CFMOTO-Farben fast eine halbe Sekunde vor dem Intact-Duo. Es folgten vor dem Endspurt Carpe, Esteban, Morelli, O’Gorman, Pini und Mugello-Sieger Brian Urirarte.
In der Schlussphase überraschte Pratama. Der Honda-Asia-Pilot sprang auf P2 und drückte sich damit vor die Intact-Piloten Alamansa und Munoz, die auf 3 und 4 sicher ins Q2 zogen. Dahinter verbesserte Joel Kelso auf Platz 5. Glück hatte Ruche Moodley, der im Schlussspurt 0,071 s schneller war als Jesus Rios und als 14. den letzten Q2-Platz bekam.
Besser als zuletzt schlug sich SIC58-Rookie Leo Rammerstorfer. Der Österreicher verlor nach 35 Minuten 1,9 Sekunden, verpasste als 24. aber erneut den direkten Q2-Einzug. Aus Herstellersicht ging es am Plattensee ausgewogen zu. In den Top 10 landeten sechs KTM- und vier Honda-Fahrer.
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