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Andrea Dovizioso: «Die MotoGP hat sich verändert»

Andrea Dovizioso bestreitet seine 20. Saison in der Motorrad-WM, einiges hat sich in den jüngsten Jahren verändert. Auch vor diesem Hintergrund nennt der Yamaha-Pilot seine vier Favoriten der laufenden Saison.

MotoGP

Im Artikel erwähnt


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Auf dem Sachsenring gewann seit 2010 unterbrochen Honda, bei Ducati dagegen zählt man den winkligen deutschen WM-Kurs nicht zu den Lieblingsstrecken. Den bisher letzten Podestplatz für die Roten aus Borgo Panigale fixierte dort Andrea Dovizioso im Jahr 2016. Laut "Dovi", der nun auf der WithU-Yamaha sitzt, ist es inzwischen aber nicht mehr so, dass eine Strecke einem Fabrikat mehr entgegenkomme als einem anderen.

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"Das verändert sich im Vergleich zu meiner Erfahrung oder den Jahren, als man an eine Strecke kam und wusste, dass die Piste besser zu diesem oder dem anderen Motorrad passen würde. Das passiert so nicht mehr", schilderte der 36-jährige Italiener. "Es sind immer dieselben Fahrer stark – und zwar die, die mit dem eigenen Motorrad den Unterschied im Vergleich zu den Markenkollegen machen. In der heutigen MotoGP macht der den Unterschied, der es schafft, die Eigenschaften des eigenen Motorrads auszureizen."

"Wenn man sich anschaut: Nur Ducati gelingt es mehr oder weniger, mit acht Motorrädern konkurrenzfähig zu sein. Bei allen anderen Marken sieht man, dass der erste Vertreter auf Platz 1 ist und der nächste Achter – oder Zweiter und Zehnter. Das zeigt, dass sich die MotoGP verändert hat", bekräftigte Dovizioso.

Liegt es an den aktuellen Michelin-Reifen? "Ich habe keine exakte Antwort darauf", entgegnete Dovi. "Diese Sache hat sich sehr verändert, seit 2020 diese Reifen kamen, aber ich würde es nicht nur darauf schieben. Meiner Meinung nach verändern sich verschiedene Dinge, weshalb sich in der MotoGP diese Situation ergibt."

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Fakt sei: "Ich sehe nicht mehr eine Strecke, die zu einem Motorrad passt. Es ist mehr ein Fahrer, der ein wirklich gutes Gefühl zum Motorrad hat und es schafft, immer konkurrenzfähig zu sein."

Vier Fahrer sieht Dovi in dieser Hinsicht vorne: WM-Leader Fabio Quartararo (Yamaha), den WM-Zweiten Aleix Espargaró (Aprilia), Vizeweltmeister Pecco Bagnaia und den dreifachen Saisonsieger Enea Bastianini (beide Ducati). "Mit Motorrädern, die sehr unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, können sie in jedem Rennen konkurrenzfähig sein."

Auf wen aus diesem Quartett würde der dreifache MotoGP-Vizeweltmeister einen Euro setzen? "Einen Euro kann man schon riskieren", schmunzelte Dovi. "Ich antworte aber auf meine Weise: Fabio ist im Moment der stabilste, einmal auf mentaler Ebene und vom Verständnis des Motorrads her. Er ist der, der auch die gesamte Saison über am konstantesten sein kann. 50 Cent setze ich also auf ihn. Ich sehe aber einen Aleix und Aprilia, die sich bewusst sind, wie sie arbeiten und an ein Wochenende herangehen müssen, um konkurrenzfähig zu sein. Das ist der Grund dafür, dass sie die Podestplätze nach Hause bringen. Die Konstanz ist vorhanden und ich erwarte, dass sie so weitermachen."

"Aber: Ich glaube, dass Bastianini und Pecco etwas mehr Speed als die anderen haben. Das bedeutet, dass sie Punkte aufholen und mehr Rennen gewinnen können. Das heißt aber nicht, dass sie auch es machen. Ich glaube aber, dass sie das Potenzial hätten, um es zu tun", schob der 15-fache MotoGP-Sieger nach.

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Geht es um den Top-Speed, verspricht sich Yamaha-Star Quartararo für die Zukunft viel vom neuen "engine consultant" Ing. Luca Marmorini, der von Ferrari kommt. Aprilia verstärkte sich auch schon im Formel-1-Lager, angefangen bei Rennchef Massimo Rivola.

"Das ist die Richtung, in die die MotoGP geht – seit Jahren", meinte Dovi dazu. "In den vergangenen Jahren hat sich die MotoGP sehr stark verändert und wurde viel ingenieurstechnischer. Deshalb braucht es Ingenieure dieses Kalibers in der heutigen MotoGP mehr als in der Vergangenheit. Auch deshalb sage ich, dass sich die MotoGP verändert hat: Die Motorräder fahren sich jetzt anders, es gibt viel mehr unterschiedliche Aspekte, die dem Piloten beim Fahren helfen, weil mehr Ingenieure Hand anlegen. Und es funktioniert – ob es einem gefällt oder nicht, so ist die MotoGP jetzt."

MotoGP-Fahrer-WM nach 9 von 20 Grand Prix:

1. Quartararo 147 Punkte. 2. Aleix Espargaró 125. 3. Bastianini 94. 4. Zarco 91. 5. Bagnaia 81. 6. Brad Binder 73. 7. Rins 69. 8. Mir 69. 9. Miller 65. 10. Marc Márquez 60. 11. Oliveira 57. 12. Martin 51. 13. Viñales 46. 14. Marini 41. 15. Pol Espargaró 40. 16. Nakagami 38. 17. Bezzecchi 30. 18. Alex Márquez 26. 19. Morbidelli 22. 20. Darryn Binder 10. 21. Di Giannantonio 8. 22. Dovizioso 8. 23. Gardner 8. 24. Raúl Fernández 1.

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Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 201 Punkte. 2. Yamaha 147. 3. Aprilia 126. 4. KTM 101. 5. Suzuki 93. 6. Honda 81.

Team-WM:

1. Aprilia Racing 171 Punkte. 2. Monster Energy Yamaha 169. 3. Ducati Lenovo 146. 4. Prima Pramac Racing 142. 5. Suzuki Ecstar 138. 6. Red Bull KTM Factory 130. 7. Gresini Racing 102. 8. Repsol Honda 100. 9. Mooney VR46 Racing 71. 10. LCR Honda 64. 11. WithU Yamaha RNF 18. 12. Tech3 KTM Factory 9.

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1

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

128

2

Jorge Martin

Aprilia Racing

127

3

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

84

4

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

83

5

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

67

6

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

62

7

Marc Márquez

Ducati Lenovo Team

57

8

Alex Márquez

BK8 Gresini Racing MotoGP

55

9

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

43

10

Enea Bastianini

Red Bull KTM Tech3

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