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Bradley Smith: «Ducati-Fahrer zerstören Rhythmus»
Bradley Smith startete stark in die Saison 2015, er punktete in allen bisherigen neun Rennen und liegt auf dem sechsten WM-Rang. SPEEDWEEK.com traf den Tech3-Pilot zum exklusiven Interview.
MotoGP
Im Artikel erwähnt

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Durch Konstanz und eine deutliche Steigerung gegenüber 2014 erzielte Bradley Smith in den bisherigen neun MotoGP-Rennen 2015 87 WM-Punkte. Dies bedeutet WM-Rang 6 für den Briten, der punktgleich mit Andrea Dovizioso, der auf dem fünften Platz liegt, in die Sommerpause ging. Zwei fünfte Plätze in Mugello und Barcelona waren Smiths bisher beste Ergebnisse.
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SPEEDWEEK.com sprach mit dem 24-Jährigen aus Oxford über seine bisherigen Highlights, seine Schwächen, die Ducati GP15 und seine Zukunft. Nach neun Rennen liegst du auf Platz 6 der WM-Tabelle vor Dani Pedrosa, Cal Crutchlow und deinem Teamkollegen Pol. Hast du vor dem Saisonbeginn mit dieser starken ersten Hälfte gerechnet? Ich würde nicht sagen, dass ich damit gerechnet habe, aber ich habe diese Erwartung an mich selbst gestellt, bevor die Saison begann. Ich wusste, dass es sehr schwierig wird. Doch ich hatte mich entschieden, mir ein Ziel zu setzen, das schwierig zu erreichen ist. Das tue ich nun. Ich wusste, dass ich im MotoGP-Paddock bleiben will. Dafür musste ich mich als Fahrer weiterentwickeln. Ob ich dachte, dass diese Leistungen möglich sind oder nicht, ist eine andere Sache. Bisher geht mein Plan gut auf, so will ich es auch weiterführen.
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Der Teamkollege ist immer der erste Pilot, den es zu schlagen gilt. Ist dies eines deiner Saisonziele?
Ja, vor allem nachdem er im letzten Jahr so eine starke Rookie-Saison gezeigt hatte. Ich wusste, dass er in dieser Saison noch besser wird. Daher war klar, dass ich mein absolut Bestes geben muss. Am Ende wollte ich der Fahrer sein, auf den die Hersteller ein Auge für die Zukunft werfen. Jeder träumt davon, irgendwann auf einem Werksbike zu sitzen. Die einzige Möglichkeit, um das zu erreichen, ist es, vor meinem Teamkollegen zu liegen. Das tue ich im Moment.
Welches Rennen war dein bisheriges Saisonhighlight? Mein Highlight waren wahrscheinlich die ersten zehn Runden in Austin. Ich hatte einen guten Start und konnte mit der Spitzengruppe mithalten. In den ersten zehn Runden habe ich sehr viel gelernt. Ich würde gerne noch mehr solche Rennen fahren.
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Du hast 2015 bereits großartige Rennen gezeigt. Doch in manchen Kämpfen hast du den Kürzeren gezogen. Was fehlt dir, um Fahrer wie Iannone in den letzten Runden zu schlagen? In den zwei Rennen, in denen Iannone mich eingeholt und überholt hat, hatte er die Pace dazu. Er war schlau, er wartete ab. Am Ende war der Rückstand zur Spitze groß, daher überholte er nicht sofort und versuchte aufzuholen, sondern wartete hinter mir ab. Als er dann eine gute Möglichkeit sah, ging er vorbei. Er hatte einfach noch Reserven. Gegen die Ducati-Fahrer ist es ohnehin sehr schwierig. Wenn man dieselben Rundenzeiten fahren kann, dann sind ihre Bike auf den Geraden trotzdem zu schnell, in den Kurven stehen sie einem aber dann schon ab der Mitte im Weg. Das zerstört den Rhythmus. Wenn man von ihm also überholt wird, dann zerstört das deinen Rhythmus, erst danach kann man wieder seine Pace fahren. In Assen machte mir vor allem Dovizioso zu schaffen, er sorgte für viel Stress bei mir durch die zusätzliche Power der Ducati. Als ich ihn überholt hatte, war ich plötzlich 0,7 sec schneller. Ich steckte also hinter ihm und dachte: ‹Los, geh mir aus dem Weg›. [lacht] Das ist eben Rennsport. Diese Zugeständnisse an Teams wie Ducati sind richtig, aber während der Rennen fühlen sie sich manchmal nicht richtig an. Im Qualifying bist du nicht so stark wie in den Rennen. Ist das ein Bereich, in dem du dich verbessern musst?
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Ja, ich denke, dass ich mich im Qualifying noch steigern kann. In Assen hatte ich die Pace für Platz 4, aber ich startete nur von Platz 12. Bei diesem sehr engen Level gegen solche Fahrer als Zwölfter zu starten, macht es sehr schwer. Es ist interessant, sie zu überholen, aber auch frustrierend, denn man weiß, das man es hätte besser machen können. Doch das Qualifying ist sicher der Punkt, in dem ich mich verbessern muss. Dieses Ziel hängt schon an der Wand in dem Zimmer, wo ich mich für die Trainings und Rennen umziehe. Du hängst dir deine Ziele also an die Wand in deinem Truck? [lacht] Ja, manchmal. Manchmal muss ich das so machen, um mich daran zu erinnern, warum ich hier bin. Valentino Rossi zeigte mit der Pole in Assen, dass er seine Qualifying-Schwäche überwinden kann. Auf dem Sachsenring erzielte er mit Platz 6 ein solides Ergebnis.
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Ja, er hat sich in Assen verbessert. Dort machte er einen sehr guten Job. Doch wir wissen alle, dass er dort immer extrem stark ist. Daher müssen wir noch abwarten, ob sich das weiter bestätigt. Obwohl er sich manchmal mit einem schlechten Startplatz abfinden muss, macht Valentino in den Rennen immer einen großartigen Job. Er zeigt, was möglich ist, doch er sitzt auch auf einer Werksmaschine, die einen kleinen Vorteil uns gegenüber hat. Du bist punktgleich mit Andrea Dovizioso, der auf WM-Rang 5 liegt, in die Sommerpause gegangen. Wie sieht dein Ziel für die Gesamtwertung am Ende der Saison aus? Ich muss realistisch sein. Nur weil er nun sehr nah ist, bedeutet das nicht, dass es realistisch ist, am Ende vor einem Werksfahrer zu liegen. Ich muss fokussiert bleiben. Wenn ich mich im Qualifying verbessern kann und mehr Rennen wie in Austin zeige, dann besteht eine Chance, sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Wie gesagt, Yamaha verbessert sich immer weiter. Daher wird sich auch das Satelliten-Team weiter steigern. Mein Ziel ist es, den sechsten WM-Rang zu verteidigen, vor Dani zu bleiben und weiterhin der beste Satelliten-Pilot zu sein. Wenn es eine Möglichkeit gibt, vor einer Ducati zu sein, werde ich mein Bestes tun. Die Zeit des großen Stühlerückens in der MotoGP-WM hat wieder begonnen. Wie geht es 2016 für dich weiter?
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Das würde ich auch gerne wissen. [lacht] Ich habe klar gemacht, dass ich in meinem Team bleiben will. Doch ich weiß, dass ein viertes Jahr viel verlangt ist. Ich denke, meine Leistungen sind gut genug dafür. Doch ich bin mir sicher, dass Hervé all seine Optionen genau beleuchtet. Ich muss geduldig sein und sehen, wie er sich entscheidet. Auch Pols Zukunft ist derzeit nicht klar. Vielleicht fällt meine Entscheidung aufgrund seiner Entscheidung. Ich will bei Yamaha und meinem Team bleiben. Ich kenne meine Crew gut, was für das nächste Jahr mit den Regeländerungen und den neuen Reifen sehr wichtig sein wird. Ich kann nur so schnell fahren wie ich kann, dann sehen wir weiter. Gibt es andere Angebote? Derzeit prüfen wir natürlich alle Möglichkeiten. Natürlich setze ich nicht alles auf eine Karte und sehe mich um. Es gibt aktuell natürlich Interesse an mir, was sehr gut ist.
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