Bekenntnis von Ducati zur Superbike-WM – mit einer kleinen Einschränkung!
Die Superbike-WM 2026 wird von Ducati dominiert wie nie und es gibt keinen Grund für einen Rückzug. Unter gewissen Umständen könnte man das Engagement aber infrage stellen, sagt Marco Zambenedetti.
Mit der neuen Panigale V4R ist Ducati ein Meisterstück gelungen. Nicht nur die beiden Aruba-Werksmotorräder von Nicolo Bulega und Iker Lecuona brausen regelmäßig vorn weg, dahinter folgen oftmals auch eine Reihe von Kundenpiloten. Für die Fahrer anderer Fabrikate bleiben nur Brotkrümel übrig. Seit Most – also seit vier Meetings – sahen wir nur Ducati-Fahrer in den Top-3. Von 72 Podestplätzen gingen lediglich sieben nicht an Ducati: Vier eroberte BMW-Werksfahrer Miguel Oliveira, zwei holte Axel Bassani und einen Alex Lowes, beide auf einer Bimota.
Ducati: Gewinn der Herstellerwertung bereits in Donington Park
Geradezu erschreckend: Bereits nach acht von zwölf Meetings der Superbike-WM 2026 hat Ducati die
Leser von SPEEDWEEK.com wissen:
Ducati hat diese Beschlüsse mitgetragen. «Wir glauben an die Superbike-WM und wollen in dieser Meisterschaft weitermachen und sie unterstützen. Was die technischen Regeln betrifft: Mal kommen sie uns entgegen, mal bestrafen sie uns. Das war schon immer so, aber grundsätzlich mögen wir diese Serie», betonte Ducati Technikkoordinator Marco Zambenedetti in kleiner Journalistenrunde. «Klar ist, dass wir aus unseren Möglichkeiten immer das Beste herausholen wollen. Wir sind aber kein Hersteller, der sich zurückzieht, nur weil sich die Umstände ändern – das wäre nicht unser Stil. Wir heißen weitere Hersteller willkommen.»
Es gibt ein kleines Aber: Ducati lehnt eine Bestrafung ab, nur weil man als Hersteller das Regelwerk am besten umsetzt. «Die sportlichen Prinzipien müssen bleiben: Wer das beste Paket hat – Motorrad, Fahrer und Mitarbeiter – hat sich die Siege verdient. Wenn sich das ändern würde, würde es uns hier keinen Spaß mehr machen», sagte Zambenedetti mahnend.
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