Im FP3 in Buriram/Thailand qualifizierten sich die zehn besten Fahrer direkt für das Qualifying 2. Andrea Dovizioso gelang die Bestzeit, Márquez stürzte. 7. Rossi. Starkes KTM-Team!
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Yamaha überraschte am Freitag in Buriram/Thailand mit Platz 1 und 2 durch Maverick Viñales, Valentino Rossi schaffte die Plätze 2 und 9. Würde Yamaha diese Leistungen am Samstag wiederholen können?
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"Nach dem Wintertest in Buriram haben wir nicht mit so starken Performances gerechnet. Aber beide Fahrer kamem am ersten Tag gut zurecht, außerdem funktionieren alle Reifen hier ausgezeichnet. Wir haben in Aragón einiges gelernt. Wir haben bei Maverick etwas probiert, was sich bewährt hat. Ob dieser Umbau überall positiv auswirkt, wird sich zeigen", sagte Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli. Die neue Verkleidung wurde wieder abgebaut. Der Yamaha-Testfahrer hatte sie als vorteilhaft eingeschätzt, die GP-Fahrer stimmten nicht zu.
Und dann natürlich in die Blick in die Ducati-Box: Würde Jorge Lorenzo nach dem Freitag-Crash wieder im Lederkombi erschienen?
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Nein, die Schmerzen im rechten Fuß und linken Handgelenk waren zu schlimm. Er kam in Zivilkleidung, das Comeback des Mallorquiners wird erst in Motegi/Japan stattfinden.
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Das bedeutet einen mehrfachen Rückschlag für die Roten, denn die Team-WM und Marken-WM stehen auf dem Spiel, außerdem will Lorenzo seinem Rivalen Rossi den dritten WM-Rang streitig machen.
Als erster Fahrer steigerte sich Alex Rins im FP3, er rückte auf Platz 7 vor, und Marc Márquez gelang im Turn 1 nach zwölf Minuten wieder ein wunderbarer Vorderrad-Save nach einem argen Rutscher. Jorge Lorenzo schaute in der Ducati-Box zu. "Ich war Vierter oder Fünfter, als mich mein Bike gestern abwarf. Seltsam, dass ich so wild abgeworfen wurde, denn die Ducati ist normal beim Bremsen gut zu kontrollieren. Ducati fand heraus, dass es sich um einen Technikdefekt handelte. Leider gibt es einige ganz kleine Frakturen im Radius des rechten Handgelenks. Ich werde auch in Motegi nicht richtig fit sein."
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Ducati wollte keine Details verraten, aber Lorenzo dürfte wegen eines Hinterrad-Bremsdefekts gestürzt sein. Teammanager Davide Tardozzi: "Wir kennen den Grund des Problems. Wir haben uns bei Jorge entschuldigt. Aber die Ursachen wollen wir für uns behalten. Und wir sind überzeugt, dieses Problem wird bei den anderen Bikes nicht passieren." Die Aufgabenstellung für das dritte freie MotoGP-Training von Buriram unterschied sich nicht von den meisten anderen Trainings am Samstagvormittag in der Königsklasse.?Die ersten zehn der Gesamtwertung aus FP1, FP2 und FP3 würden direkt ins Qualifying 2 (Beginn: 14.35 Uhr) aufsteigen. Alle Fahrer, die sich auf den Rängen 13 bis 23 klassieren, müssen ins Qualifying 1, das ebenfalls 15 Minuten dauert und um 14.10 Uhr Ortszeit startet.? Die ersten zwei aus dem Q1 dürfen dann noch zusätzlich ins Q2 aufrücken, in dem schließlich die besten zwölf Startplätze vergeben werden. Die Reihenfolge aus dem Q1 vom 13. bis zum 23. und letzten Platz ergibt dann die Startreihenfolge hinter den ersten zwölf Plätzen. (Lorenzo wird noch vom Grid gestrichen).
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27 Minuten vor Schluss des FP3 lag Rossi nur noch an zehnter Stelle hinter Márquez, (1:31,079 min), Dovizioso, Viñales, Crutchlow, Petrucci, Iannone, Rins, Bautista und Pedrosa. 11. Zarco. 12. Miller. 13. Morbidelli. 14. Nakagami. 15. Smith, + 0,762. Lorenzo lag mit seiner Freitag-Zeit noch an 16. Stelle. 17. Aleix Espargaró. 21. Pol Espargaró, + 1,396 sec. Marc Márquez gelangen mit jeder Reifenmischungen niedrige 1:31er-Zeiten. Und er überlegte sogar, ob er im Rennen mit der weichen Mischung hinten fahren könne. Doch Michelin-Manager Piero Taramasso winkte ab: "Wir haben am Freitag nach dem FP2 viele Reifen untersucht. Der Verschleiß der weichen Hintereifen ist zu groß, wir können sie nicht fürs Rennen empfehlen, selbst der Medium-Compound kann schwierig werden. Wir haben hier weniger Grip als im Februar, deshalb kommt es zu viel Spinning auf den Geraden." Jack Miller sorgte 23 Minuten vor Schluss des FP3 für eine Riesenüberraschung: Er fuhr Bestzeit mit 1:30,998 min, Márquez lag jetzt 0,081 sec zurück. 3. Dovizioso. 4. Viñales. Rossi befand sich immer noch in der Gefahrenzone – auf Platz 11, es drohte ihm der Marsch ins Q1. In Aragón hatte Rossi die schlechteste Quali-Leistung seit 2006 dargeboten!
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Und Jack Miller ("Ich hatte vorne am Freitag Mühe mit dem weichen Vorderreifen, ausserdem hatte ich einen Fehler in meiner besten Runde") war mit seinem Latein noch nicht am Ende: Er verbesserte sich auf 1:30,556 min – und Crutchlow war jetzt Zweiter, Rückstand 0,153. 3. Viñales. 4. Petrucci. 5., Márquez. 6. Dovizoso. 7. Iannone. 8. Rins. 9. Bautista. 10. Pedrosa. 11. Rossi. 12. Zarco. Jetzt waren noch sieben Minuten zu fahren. Und jetzt brauste Rossi mit frischen Reifen los – er fand eine halbe Sekunde und rückte auf Platz 4 vor. Andrea Dovizioso (Ducati) lag zwei Minuten vor Schluss an erster Stelle mit 1:30,399, 2. Miller. Marc Márquez ist auf Platz 8 zurückgefallen. Dafür lag das KTM-Duo Smith an elfter und Pol Espargaró an 13. Stelle. Und Márquez ist nur noch Elfter! Er ist aber noch auf einer schnellen Runde. Doch dann stürzte Marc in einer der schnellsten Kurve der Strecke – in Turn 4. Er muss also ins Q1 und dort qualifizieren sich nur die zwei Besten fürs Q2. Marc Márquez musste in diesem Jahr erst einmal ins Q1 – in Barcelona. Insgesamt hat man den Honda-Star in seiner MotoGP-Kariere erst viermal im Q1 gesehen.
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Andrea Dovizioso, bei den letzten vier Grand Prix immer auf dem Podest, sicherte sich Platz 1 vor Miller und Viñales, der im FP1 Erster und im FP2 Zweiter war. Aufatmen bei Red Bull KTM: 13. Smith. 14. Pol Espargaró, beide RC16-Piloten haben Aussichten auf das Qualifying 2. Die Top-17 werden nach den ersrten drei freien Trainings nur durch 0,986 Sekunden getrennt. Übrigens: Dani Pedrosa war im Februar beim Test schon 1:29,781 min gefahren.
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