Dainese und agv: Sicherheit und Schutz für GP-Stars
Dainese gilt als Airbag-Pionier und kümmert sich nicht nur um die Sicherheit der eigenen Stars wie Valentino Rossi. Es werden auch Konkurrenzprodukte mit dem D-air-System ausgerüstet.
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Seit zwei Jahren ist die Verwendung von Airbag-Systemen in den Lederkombis für alle GP-Fahrer in den drei WM-Klassen Pflicht, aber nicht jede kleine Firma kann es sich leisten, so ein Notfallsystem zu entwickeln.
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Der italienische Airbag-Pionier Dainese rüstet nicht nur seine GP-Fahrer von Valentino Rossi über Pol Espargaró und Jack Miller bis zu Stefan Bradl mit diesem D-air-System aus, sondern das Unternehmen verkauft es auch an andere Lederkombi-Hersteller wie Kushitani in Japan (Katar-Sieger Kaito Toba), Mugen Race in Ungarn (Corsi), Furygan, IXS (Aegerter und Öttl) und den spanischen Lederhersteller Danrow, für den Moto3-Pilot und Junioren-Weltmeister Raúl Fernandez fährt. Übrigens: Nicht alle VR46-Riders-Academy-Fahrer sind mit Dainese-Ausrüstung unterwegs. Moto2-Weltmeister Pecco Bagnaia ist für 2019 auf Alpinestars umgestiegen.
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Danrow: Raúl Fernandez. Bei den Grand Prix werden vom Dainese-Renndienst auch die Fahrer der D-air-Kunden betreut, also von Furygan über IXS bis zu Mugen Race, Kushitani und Danrow. Welche Dienstleistungen für die Fahrer werden zwischen den Trainings erbracht? "Wir downloaden die Daten der Airbag-Systeme und laden dabei gleichzeitig die Batterien wieder auf, das dauert ca. zehn Minuten. Außerdem werden die Lederkombis bei uns getrocknet und gereinigt", schilderte Stefano Corte, der Race & Service Manager von Dainese, der diese Aufgabe seit 16 Jahren ausübt. Dainese hat vor einigen Jahren auch die renommierte italienische Helmmarke agv gekauft. Der ehemalige 125-ccm-GP-Sieger Maurizio Vitali ist dort als Service-Mann tätig. Er betreute in Texas folgende Fahrer: Rossi, Pol Espargaró, Miller, Morbidelli, Mir, Bezzecchi, Baldassarri, Martin, Marini, Bulega, Pasini, Antonelli, Migno, Rodrigo, Foggia und Vietti.
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Merke: Dainese und agv legen Wert darauf, dass die GP-Fahrer beide Produkte verwenden. "Sicherheit von Kopf bis Fuß", lautet das Motto. Dazu gehören auch Handschuhe und Stiefel von Dainese. Denn zu Werbezwecken mit Action-Bildern will man keinen Topfahrer mit Dainese-Leder, aber einem Helm-Konkurrenzprodukt zur Schau stellen.
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