Die Zukunft von Pedro Acosta: Drei denkbare Szenarien
Der spanische MotoGP-Youngster Pedro Acosta ist längst auf dem Radarschirm der Honda Racing Corporation. Schon bald könnten sich für den jetzigen KTM-Werksfahrer mehrere Karriere-Möglichkeiten ergeben.
Wie auf
Und KTM? Den Österreichern bleibt derweil nur eines: weiter mit Hochdruck an der RC16 zu arbeiten, um im besten Fall mit Pedro Acosta die MotoGP-Prophezeiung des angeschlagenen Werks zu erfüllen. Rennsport-Direktor Pit Beirer: "Ich befasse mich aktuell nicht mit Vertragsangelegenheiten. Wir haben eine solide Vereinbarung mit Pedro. Es hat sich auch nichts daran geändert, dass wir auch über 2026 hinaus weitermachen wollen. Alles Weitere ist dazu bereits gesagt – wir arbeiten gemeinsam an dem KTM-Erfolg."
Auch Pedro Acosta behält weiterhin die Ruhe. In Losail betonte der bald 21-Jährige abermals seine außergewöhnliche Verbundenheit mit KTM: "Ich bin mit KTM aufgewachsen – seit 14 Jahren fahre ich nichts anderes." Keine Frage, KTM ist die sportliche Heimat des Riesentalents. Doch über der persönlichen Bindung steht der sportliche Erfolg. Und um die vergleichsweise kurze MotoGP-Karriere zu planen, dafür gibt es rational operierende Manager wie Albert Valera.
Aus der derzeitigen Situation ergeben sich drei wesentliche Szenarien. KTM findet kurzfristig den Weg zurück zur Siegfähigkeit der RC16. Nur das wird Pedro Acosta zufriedenstellen.
Finden die engagierten Österreicher nicht zurück, könnte Acosta seine Vereinbarung mit KTM aufkündigen. Bei einem kolportierten Honda-Budget von 30 Millionen Euro wäre eine Strafzahlung zu verschmerzen.
Oder: Der Transfer verschiebt sich um ein Jahr und Acosta kommt ab der Saison 2027 regulär ins Honda-Werksteam. Zum Start des Projekts wäre Pedro Acosta 22 Jahre jung. Und Honda hätte neben all den Ikonen des Sports, angefangen bei Mike Hailwood über Spencer, Doohan, Rossi, Stoner, Lorenzo und Marc Marquez, den jüngsten MotoGP-Stern mit Name Acosta in der Box.
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