Pierre Gasly (Alpine): «Glaube, mein Hals ist doppelt so dick geworden»
Für Alpine-Pilot Pierre Gasly bedeutet die Rückkehr nach Sepang eine Reise zu den Wurzeln seiner Formel-1-Karriere. Der Franzose erinnert sich an seine Rennpremiere vor neun Jahren.
Für viele der älteren Formel-1-Piloten ist die Rückkehr der Formel 1 nach Sepang für den Bahrain-GP (der dieses Jahr ausnahmsweise in Malaysia stattfindet) eine Reise in die eigene Vergangenheit. So auch für Alpine-Pilot Pierre Gasly.
Gasly: «Ich habe sehr gute Erinnerungen an Malaysia, denn dort habe ich 2017 mein Formel-1-Debüt gegeben.» 2017 fuhr Pierre Gasly seinen ersten von inzwischen (Stand vor Malaysia/Bahrain) 192 Formel-1-GPs. Er fuhr für Toro Rosso, ersetzte dort mitten in der Saison Daniil Kwjat. Er startete von Platz 15, wurde im Rennen 14.
Gasly: Autos und Sport haben sich seit 2017 verändert
Der Franzose ist dabei nostalgisch geworden: «Ich habe mir neulich tatsächlich noch einmal einige Fotos von diesem Wochenende angesehen, und es ist schon erstaunlich, wie sehr sich die Autos und der Sport verändert haben. Auch ich habe mich ein wenig verändert – ich war damals definitiv etwas jünger, etwas frischer, und ich glaube, mein Hals ist doppelt so dick geworden!» Formel-1-Piloten trainieren ihren Nacken intensiv, um den G-Kräften standhalten zu können. Neun Jahre mehr Training machen sich offenbar bemerkbar. Gasly: «Es war eine sehr gute Zeit in meiner Karriere, die mir den Weg in diesem Sport geebnet hat.»
Gasly zur Gegenwart: «Wir befinden uns gerade mitten in einem Triple-Header, und ich bin nach Baku für ein paar Tage nach Mailand zurückgekehrt, um mich vor diesem Wochenende auszuruhen. Ich fühle mich frisch und bin bereit, die Herausforderung in Sepang anzunehmen. Das Starterfeld ist gemischt, was die Erfahrung mit diesem Kurs angeht – manche sind dort schon gefahren, andere noch nicht.» Nur 10 der 22 derzeitigen F1-Piloten sind schon in Sepang gefahren. Gasly ist einer von ihnen.
Sepang: Hitze, Luftfeuchtigkeit, Regen
Gasly: «Ich kenne die Anforderungen, die die Bedingungen mit sich bringen: Es ist sehr heiß und schwül, es regnet oft, und auch das Streckenlayout ist durchweg sehr schnell und körperlich anspruchsvoll. Ich freue mich aber darauf und hoffe, dass wir unser gutes Leistungsniveau aus den letzten Rennen fortsetzen können.»
Nach dem unrühmlichen Aus mit dem teaminternen Crash in Baku richtet man bei Alpine den Blick gerne auf die kommenden Rennen. In Aserbaidschan endete für Pierre Gasly und Franco Colapinto der Grand Prix ja bekanntlich nach einem Fehler von Colapinto in der Barriere.
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