Miller vor Regen bei letztem MotoGP-Event: «Wir betreiben Allwetter-Sport!»
Jack Millers letztes Heim-Event in der MotoGP wird eines, wie es typisch für Phillip Island ist: Mit chaotischen Bedingungen. Der Pramac-Pilot sieht es pragmatisch und glaubt nicht an Verschiebungen.
12 Saisons, 23 Podiumsplätze, 4 davon auf der obersten Stufe: Mit Jack Millers Wechsel in die Superbike-WM zum Ende der Saison 2026 verliert die MotoGP einen ihrer Charakterköpfe. Damit ist das laufende Rennwochenende auf Phillip Island nicht nur die Abschiedsveranstaltung der Rennstrecke in der Spitzenklasse, sondern auch für «Jackass».
Der Auftakt verlief für den Lokalhelden wunschgemäß: Im
Zwei Stürze: Warum Miller im Kies landete
Negative Höhepunkte waren zwei Stürze: «Der Crash in der ersten Kurve war unnötig. Ich wusste, dass der Asphalt neben der Ideallinie etwas unebener ist als er es im Vorjahr war. Das Motorrad war etwas instabil und ich wollte ausprobieren, wie ich durchkomme, wenn ich die Ideallinie nicht genau treffe. Als ich dann über die Bodenwellen fuhr, fing ich an zu rutschen und flog ab.»
Im Zeitfahren folgte weitere unliebsame Bekanntschaft mit dem Kiesbett für «Thriller Miller»: «Der Sturz war seltsam. Ich bin in die Kurve gerollt und mir klappte einfach das Vorderrad weg.» Dass für den Mann mit der 43 auch der direkte Einzug ins Q2 möglich gewesen wäre, wurmte diesen merklich: «So ganz zufrieden bin ich nicht. Ich weiß, wo ich Zeit habe liegen lassen, und das nervt mich gewaltig.»
Miller hält nichts von Verschiebungen
Auch die Wettervorschau für den Rest des Rennwochenendes war Thema. Für Samstag und Sonntag ist Regen angesagt, der für Jack Miller kein Grund zur Unruhe ist: «Wir sind hier im Bundesstaat Melbourne. Wenn es nicht in Strömen regnen würde, dann würde ich glauben, dass wir woanders sind.»
Entsprechend hält der ehemalige Moto3-Vizeweltmeister wenig von Gerüchten, die eine Verschiebung einzelner Sessions und Rennen ins Spiel bringen: «Wir betreiben Allwetter-Sport, also müssen wir auch bei jedem Wetter fahren.» Ohnehin sei eine Vorverlegung des Grand Prix auf den Samstag, so wie die MotoGP bereits 2023 in Australien vorgegangen war, nicht realistisch: «Nur weil das einmal stattgefunden hat, muss man daraus keine Regelmäßigkeit ableiten. Ich habe das bisher nur als Gerücht zwischen uns Fahrern gehört, von der Rennleitung oder der Dorna nicht. Ich glaube nicht, dass das überhaupt eine Option ist.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach








