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Das Meeting der Women's Circuit Racing World Championship 2026 in Assen droht nach Bestzeiten im Training und Superpole ein Alleingang von Maria Herrera zu werden. Die Rückstände sind zum Teil riesig.
Im freien Training am Freitagvormittag dominierte Maria Herrera in 1:47,613 min und 0,9 sec Vorsprung auf Beatriz Neila. Ohne Streckenkenntnisse auf dem TT Circuit Assen musste Portimao-Siegerin Paola Ramos 1,8 sec Rückstand hinnehmen.
Die erste ansprechende Rundenzeit in der Superpole kam erwartungsgemäß ebenfalls von Herrera, die nach zehn Minuten mit einer 1:47,205 min die Zeitenliste überdeutlich vor Neila und Tayla Relph anführte. Ihren eigene Pole-Rekord aus 2025 von 1:48,146 min pulverisierte die Weltmeisterin regelrecht.
Bei Halbzeit der 25-minütigen Session hatte sich Herrera geringfügig auf eine 1:47,031 gesteigert; Neila folgte mit 0,281 sec Rückstand. Ab Platz betrug der Rückstand bedenkliche 1,5 sec und mehr. Lucy Michel auf Platz 22 büßte 5,1 sec ein.
Bei noch drei Minuten lag Neila im letzten Sektor bereits um 0,2 sec vorn, verspielte den Vorsprung aber auf den letzten Metern. Derweil verkürzten Relph und Ramos auf eine Sekunde Rückstand.
Am Ende blieb es bei der Pole-Position für Herrera vor Neila. Ramos steigerte sich auf den letzten zwei Runden deutlich und sicherte sich mit 0,758 sec Rückstand den letzten Platz in der ersten Startreihe.
Bunter als die rein spanische erste Reihe geht es dahinter mit der Australierin Relph (4.), der Französin Lucie Boudesseul (5.) und der Spanierin Sara Sanchez (6.) zu.
Lucy Michel qualifizierte sich auf Startplatz 24.
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