Pedro Acosta über Jerez: «Es ist der legendärste spanische GP im Kalender!»
MotoGP-Ass Pedro Acosta freut sich auf seinen Heim-GP in Jerez. Die Rennen in Andalusien seien immer etwas Besonderes. Der KTM-Pilot erzählte eine emotionale Anekdote aus seiner Moto2-Zeit.
Pedro Acosta ist sehr gut in die MotoGP-Saison 2026 gestartet. Im Thailand-Sprint gewann er sein erstes MotoGP-Rennen, den Grand Prix beendete er auf Rang 2. In Brasilien strauchelten er und seine KTM-Kollegen. Bei Acosta sprangen nur die Positionen 9 und 7 heraus. Dann folgte der US-GP, wo er zweimal auf das Podest fuhr. Nach dem Sprint bekam er allerdings nachträglich eine 8-Sekunden-Zeitstrafe aufgebrummt, da er mit einem zu niedrigen Reifendruck unterwegs war – er rutschte auf Rang 8 ab.
An diesem Wochenende folgt das nächste Highlight für den Spanier. Bei seinem Heim-GP in Jerez de la Frontera will er an seine bisherigen Saisonleistungen anknüpfen. Die Piste in Andalusien sollte für die RC16 ein guter Boden sein. «Wenn man sich die Vergangenheit ansieht, dann ist KTM hier normalerweise sehr schnell. Wir werden sehen, was dieses Wochenende für uns bereithält», meinte Acosta bei der Pressekonferenz am Donnerstag. «Wir müssen weitermachen wie bisher und versuchen, in den Top-5 zu sein und uns für die Rennen so gut es geht vorbereiten. Wir haben in den letzten Rennen einen guten Job gemacht.»
Seit der zweiten Saisonhälfte 2025 läuft es bei Acosta – er fährt regelmäßig um die Podestplätze mit. Acosta hat auch in den ersten drei Grands Prix in der Saison 2026 konstant Punkte eingefahren – in der Gesamtwertung liegt er derzeit mit 60 Zählern auf Rang 3. «Das ist genau das, was mir letztes Jahr gefehlt hat. In den ersten zehn Rennen hatte ich in der letzten Saison viele Probleme. Ich habe damals vielleicht nicht das Vertrauen aufgebaut, das ich heute habe», unterstrich der 21-Jährige. «Jetzt geht es darum, unseren Plan weiterzuverfolgen. Ich hoffe, wir können an diesem Wochenende wieder mit den Aprilia und Ducati kämpfen.»
Acosta: «Es gibt nicht viele Haupttribünen, die sich so nah an der Strecke befinden»
Was bedeutet es ihm, auf dem Circuito de Jerez vor den heimischen Fans zu fahren? «Es ist der legendärste spanische Grand Prix im Kalender, vielleicht sogar in der gesamten MotoGP», schwärmte Acosta. «Es ist immer sehr speziell, nach Jerez zu kommen. Ich habe hier mein Rookies-Cup-Debüt erlebt. Es ist schön, hier das Wochenende mit den Fans zu erleben.»
Insbesondere auf der Haupttribüne ist die Stimmung jedes Jahr großartig – die spanischen Fans feiern eine große MotoGP-Party. «Es gibt nicht viele Haupttribünen, die sich so nah an der Strecke befinden. Ich erinnere mich, als ich hier 2022 in der Moto2 gestürzt bin. Nachdem ich das Rennen nach dem Crash wieder aufgenommen habe, bin ich allein gefahren – ich konnte dann die Menschen sehr gut hören», erinnerte sich Pedro Acosta.
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